Personeller Wechsel bei der KASIG [12.02.2009]

Nachdem die Kombilösung mit dem Beschluss zur Planfeststellung, den Finanzierungszusagen von Bund und Land sowie der Fertigstellung der Planung in die Projektphase der Realisierung gestartet ist, steht auch ein Wechsel in der Projektleitung bei der Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) an. Der bisherige Projektleiter und Prokurist Gerhard Schönbeck übergibt den Stab für die Ausführungsphase an Uwe Konrath.

Gerhard Schönbeck wechselt zum 31. März 2009 wieder in das Tiefbauamt als Bereichsleiter Straßenwesen zurück und übernimmt dort auch die Funktion des stellvertretenden Amtsleiters. Er bleibt Prokurist für den notwendigen Übergangszeitraum. Über 16 Jahren hinweg hat Gerhard Schönbeck die U-Strab und später dann das Nachfolgeprojekt Kombilösung vor allem technisch begleitet. In seiner neuen Funktion bleibt er in wichtigen Fragen weiterhin mit dem Projekt Kombilösung als Vertreter des Straßenbaulastträgers verbunden.

Sein Nachfolger Uwe Konrath ist derzeit als Leiter der Bauabteilungen bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Albtal Verkehrs Gesellschaft (AVG) tätig. Uwe Konrath arbeitet seit 1985 für die Stadt Karlsruhe beziehungsweise deren Tochtergesellschaften AVG und VBK. Er war bisher maßgeblich am Aufbau und Ausbau des „Karlsruher Modells“ beteiligt und verfügt über große Erfahrung in der Realisierung von Verkehrsprojekten in der Stadt und der Region Karlsruhe.

Presseinformation vom 12. Februar 2009

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Stadtbahn Wörth-Germersheim rückt immer näher [20.01.2009]

Plangenehmigungsverfahren läuft

„Das Stadtbahnprojekt ist eines der bedeutendsten Projekte in unserer Region. Jetzt wurde das Plangenehmigungsverfahren für die Elektrifizierung der Strecke Wörth-Germersheim eingeleitet. Damit kommen wir unserem Ziel, Inbetriebnahme der Stadtbahnstrecke Ende 2010, einen wichtigen Schritt näher“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In diesem Rahmen wird auch der Neu- bzw. Umbau der betroffenen Haltepunkte und Bahnhöfe behandelt. Plangenehmigungsbehörde ist das Eisenbahnbundesamt in Frankfurt; Antragsteller die Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG).

Bis Ende Februar 2009 sollen die Stellungnahmen aller Beteiligten, darunter Kommunen und Naturschutzverbände, vorliegen. Der Beschluss zum Genehmigungsverfahren wird voraussichtlich im Mai 2009 erwartet.

„Ich freue mich über den raschen und unkomplizierten Fortschritt bei diesem Stadtbahnprojekt“, sagt Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der AVG. Die AVG erhofft sich von der neuen Strecke nach Germersheim neue Impulse für den bundesland-übergreifenden Nahverkehr. Pendler aus der Pfalz sind ab Dezember 2010 erheblich besser an das Oberzentrum Karlsruhe angebunden, ebenso wie die Badener auf der rechten Seite des Rheins insbesondere im Freizeitverkehr die neue Verbindung schätzen lernen werden.

„Die Stadtbahn von Germersheim nach Wörth mit umsteigefreier Anbindung an die Innenstadt von Karlsruhe wirkt sich auf den Landkreis Germersheim in vielerlei Hinsicht positiv aus. Wir steigern die Mobilität und die Lebensqualität der Menschen in der Südpfalz. Ich bin überzeugt davon, dass sich die Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV positiv auf den wirtschaftlichen Aufschwung im Landkreis auswirken wird“, sagt Kreischef Brechtel.

Der weitere Verlauf der Bauarbeiten sieht die Elektrifizierung ab Juni 2009 vor. Dazu gehört u.a. die Fundamentierung der rund 1000 Fahrleitungsmaste. Dies geschieht überwiegend nachts, so dass keine Beeinträchtigungen im Schienverkehr zu erwarten sind.

Anschließend, ab Januar 2010, ist der Baubeginn für die neuen Haltepunkte und die Fahrleitungsmastaufstellung vorgesehen. Auch diese Arbeiten erfolgen großteils nachts, lediglich abends werden die beiden letzten Züge durch Busse ersetzt.

Ab Juli 2010 ist wegen der übrigen Baumaßnahmen eine Vollsperrung der Strecke und Busersatzverkehr unumgänglich.

Zeitgleich wird das Konzept der Buslinien im Landkreis Germersheim optimiert, um auch allen Einwohnern der Orte, die nicht unmittelbar an der Stadtbahnlinie liegen, an der verbesserten Mobilität teilhaben zu lassen.

„Die Arbeiten und Planungen sind bestens organisiert und gehen wie vorgesehen voran. Deshalb bin ich sicher, dass wir mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 die Inbetriebnahme der Stadtbahn feiern dürfen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

gemeinsame Pressemitteilung von AVG und Kreisverwaltung Germersheim.

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Frost bringt Verzögerungen bei Biomüll-Abfuhr [09.01.2009]

Weil Restmüll in Sammelcontainern festfriert, kann er nicht per Bahn zur Verbrennung gefahren werden / Biomüll-Fahrzeuge helfen bei der Restmüll-Sammlung

Bei der Biomüll-Abfuhr kommt es derzeit zu Verzögerungen. Verantwortlich dafür sind die momentanen tiefen Temperaturen, die dazu führen, dass der Restmüll in den Sammelcontainern festfriert, die direkt auf Bahntragwagen zum Transport in die Mannheimer Müllverbrennungsanlagen verladen werden. Wegen des Eises kommt es zu Schwierigkeiten bei der Entladung der Container an der Verbrennungsanlage. Das Amt für Abfallwirtschaft sammelt den Restmüll daher augenblicklich mit Fahrzeugen ein, die sonst für die Bioabfälle zur Verfügung stehen. An der Umladestation wird der Restmüll auf normale LKW-Container verladen und auf der Straße nach Mannheim gefahren. Hygienische Probleme entstehen durch die Verzögerungen bei den Bioabfällen nicht.

„Wir sind froh über diese Flexibilität, werden aber sobald möglich wieder auf reinen Schienentransport umstellen und gemeinsam mit der MVV in Mannheim nach Lösungen suchen, um solche Situationen zukünftig zu vermeiden“, bittet der zuständige Dezernent Klaus Stapf um Verständnis für das Vorgehen.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 9. Januar 2009 Nummer 4

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Geschäftsführende Schulleiter legten Ferien und unterrichtsfreie Tage für das Schuljahr 2009/2010 fest [02.01.2009]

Die Geschäftsführenden Schulleiter haben jetzt in Abstimmung mit dem Gesamtelternbeirat die Ferien und unterrichtsfreien Tage im Bereich der Stadt Karlsruhe für das Schuljahr 2009/2010 festgelegt. Danach dauern die Sommerferien vom 30. Juli bis zum 12. September und die Herbstferien vom 26. bis 30 Oktober 2009. Die Weihnachtsferien sind vom 23. Dezember 2009 bis 9. Januar 2010 terminiert. Über Fastnacht können sich die Schüler und Schülerinnen vom 15. bis 19. Februar 2010 vom Schulstress erholen. In den Faschingsferien sind auch die beweglichen Ferientage enthalten. Die Osterferien dauern vom 6. bis 10. April und die Pfingstferien vom 25. Mai bis 5. Juni 2010. Sommerferien sind vom 29. Juli bis zum 11. September 2010 angesagt. Als zusätzliche freie Schultage sind der 31. Oktober 2009 (Reformationsfest), der 1. April 2010 (Gründonnerstag) und Freitag, der 14. Mai 2010, festgesetzt.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 2. Januar 2009 Nummer 2

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