Das Kreativgründerzentrum als Baustein der Kreativwirtschaft [16.07.2010]

Studie vorgestellt / Projekt wird zügig weiter verfolgt / Gemeinsame Sitzung von Wirtschaftsförderung und Kulturausschuss

Das kreative Potential in Karlsruhes Hochschulen und in der Studentenschaft solle künftig ein noch größerer „Treiber“ für den Wirtschafts- und Kulturstandort Karlsruhe sein, stellte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen auf dem Fahrgastschiff „Karlsruhe“ fest. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Kultur und Wirtschaftsförderung sprachen sich am Mittwoch, 14. Juli, die Mitglieder für die Umsetzung des Bau- und Sanierungsvorhabens Kreativgründerzentrum in der ehemaligen Schweinemarkthalle des Kreativparks aus. Die bisherigen Überlegungen sollen auch auf der Grundlage der Studie vorangetrieben werden.

Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung hatte ihre Potentialanalyse zum Kreativpark Karlsruhe vorgestellt. Auf der Sitzung, die gemeinsam mit Kulturbürgermeister Wolfram Jäger und Baubürgermeister Michael Obert geführt wurde, folgten die Ausschussmitglieder dem Verwaltungsvorschlag, Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Studie zügig weiter zu bearbeiten. Dies solle innerhalb der nächsten drei Monate geschehen. Unter anderem solle mit Studierenden das konkrete Raumpotential des Gründerzentrums besprochen und geprüft werden. Zudem bedürfe es noch detaillierter Kriterien für den späteren Betrieb des Gründerzentrums und die klärende Frage, welche Mieter dort einziehen können. Ein Kreativgründerzentrum stehe in Wechselwirkung zu seinem Umfeld und der Akzeptanz von Politik, Wirtschaft, der Hochschulen und der Kulturszene, hieß es in den Ausschüssen weiter. Aus diesem Grunde sei es erforderlich, das Konzept im Kontext mit den sonstigen Einrichtungen des Kreativparks weiterzuentwickeln.

Margret Mergen betonte, dass die weiteren Arbeitsschritte von Wirtschaftsförderung, Kulturamt und Fächer GmbH parallel zum baulichen Entwicklungskonzept durch die Fächer GmbH geführt werden, um schnell eine Weiterentwicklung des alten Schlachthofs einerseits und den Aufbau der Kreativwirtschaft in Karlsruher andererseits zu erreichen. Es sei an der Zeit, die Kreativität in Karlsruhe zu „pushen“, sprach sich Kulturamtschefin Dr. Susanne Asche für die Kulturoffensive an der Durlacher Alle aus. In dieser Einschätzung war sich Asche mit den Stadträtinnen und Stadträten der Ausschüsse einig, deshalb sprachen sich die Ausschussmitglieder in der Mehrheit dafür aus, zeitnah mit dem Umbau der Schweinehalle zu beginnen.

Ziel des Kreativgründerzentrums ist es, Innovation, Kreativität sowie Kunst und Kultur miteinander zu verbinden. Die Fraunhofer Studie hatte Merkmale der Kreativwirtschaft, die wirtschaftliche Struktur und Rahmenbedingungen am Standort Karlsruhe sowie eine Potenzialanalyse für ein Kreativzentrum untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Karlsruhe mit seinen Hochschulen, der Universität und dem ZKM über Einrichtungen verfüge, die Nutzer für ein Kreativgründerzentrum hervor bringen. Unterstellt, dass sich zehn Prozent der Studierenden aus kreativwirtschaftsnahen Studiengängen selbstständig machen und die durchschnittliche Studiendauer sechs Jahre betrage, sei jedes Jahr mit 100 neuen selbstständigen Interessenten zu rechnen. Rund 6 400 Studierende, das sind rund 20 Prozent aller Karlsruher Studenten, belegen derzeit Studiengänge, die der Kreativwirtschaft zugerechnet werden können. Außerdem zeige die Nachfrage, dass Karlsruhes Kreative das Areal gut annehmen. Der Untersuchung sind auch landespolitische Ansatzpunkte für das Karlsruher Vorhaben zu entnehmen: So plane das Land Baden-Württemberg, Personalkosten von Stellen für Netzwerke in der Kreativwirtschaft mit bis zu 50 Prozent zu fördern.

Sonder-Pressedienst vom Freitag, 16. Juli 2010
Presse- und Informationsamt, Karlsruhe

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Oberbürgermeister Heinz Fenrich ergreift in Sachen FEST die Initiative [30.09.2009]

Dezernatsübergreifende Projektgruppe soll realistische Alternativen entwickeln

„Um DAS FEST zu retten, müssen wir es neu erfinden. Ich stehe zu meinem Wort, den Denkprozess für ein neues Karlsruher Sommer-Ereignis in der Tradition des FESTES nach Kräften zu fördern. Deshalb habe ich heute mit Unterstützung der gesamten Bürgermeisterrunde die Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Projektgruppe auf den Weg gebracht, die alle Elemente des bisherigen FESTES auf den Prüfstand stellen und aus den Ergebnissen realistische Ansätze für DAS FEST von morgen entwickeln soll“. Einen Tag nach dem Rückzug des Stadtjugendausschusses als Veranstalter des bislang größten Umsonst-und-draußen-Festivals im süddeutschen Raum ergreift Oberbürgermeister Heinz Fenrich die Initiative, um Möglichkeiten für die Fortführung des FESTES in neuer Form zu sondieren. „DAS FEST stand in seinen besten Zeiten für drei Tage Lebensfreude pur und war für Jugendliche, Familien mit Kindern und – vor allem am Sonntagvormittag – auch Menschen im fortgeschritteneren Alter der Höhepunkt im gesamten Veranstaltungssommer Karlsruhes schlechthin. Deshalb wollen wir versuchen, die ursprünglichen Elemente des FESTES zu bewahren und in geeigneter Form weiter zu führen“, lautet das Ziel des Stadtoberhaupts.

Die Projektgruppe soll sich unter Leitung von Martin Wacker, Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, konstituieren. „Selbstverständlich brauchen wir daneben das Know-how, das sich in den vergangenen 25 Jahren im Stadtjugendausschuss versammelt hat“, unterstreicht OB Fenrich. Zum Thema Sicherheit sei daneben die Mitarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungskräften und Fachleuten – auch aus anderen Städten – unverzichtbar. OB Fenrich abschließend: „Ein Fest für alle ist auch ein Stück Lebensqualität. Das wollen wir wieder erreichen, auch wenn wir im nächsten Jahr eine Pause einlegen müssten.“

Sonder-Pressedienst vom Mittwoch, 30. September 2009

Presse- und Informationsamt

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Stadtbahn Wörth-Germersheim rückt immer näher [20.01.2009]

Plangenehmigungsverfahren läuft

„Das Stadtbahnprojekt ist eines der bedeutendsten Projekte in unserer Region. Jetzt wurde das Plangenehmigungsverfahren für die Elektrifizierung der Strecke Wörth-Germersheim eingeleitet. Damit kommen wir unserem Ziel, Inbetriebnahme der Stadtbahnstrecke Ende 2010, einen wichtigen Schritt näher“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In diesem Rahmen wird auch der Neu- bzw. Umbau der betroffenen Haltepunkte und Bahnhöfe behandelt. Plangenehmigungsbehörde ist das Eisenbahnbundesamt in Frankfurt; Antragsteller die Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG).

Bis Ende Februar 2009 sollen die Stellungnahmen aller Beteiligten, darunter Kommunen und Naturschutzverbände, vorliegen. Der Beschluss zum Genehmigungsverfahren wird voraussichtlich im Mai 2009 erwartet.

„Ich freue mich über den raschen und unkomplizierten Fortschritt bei diesem Stadtbahnprojekt“, sagt Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der AVG. Die AVG erhofft sich von der neuen Strecke nach Germersheim neue Impulse für den bundesland-übergreifenden Nahverkehr. Pendler aus der Pfalz sind ab Dezember 2010 erheblich besser an das Oberzentrum Karlsruhe angebunden, ebenso wie die Badener auf der rechten Seite des Rheins insbesondere im Freizeitverkehr die neue Verbindung schätzen lernen werden.

„Die Stadtbahn von Germersheim nach Wörth mit umsteigefreier Anbindung an die Innenstadt von Karlsruhe wirkt sich auf den Landkreis Germersheim in vielerlei Hinsicht positiv aus. Wir steigern die Mobilität und die Lebensqualität der Menschen in der Südpfalz. Ich bin überzeugt davon, dass sich die Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV positiv auf den wirtschaftlichen Aufschwung im Landkreis auswirken wird“, sagt Kreischef Brechtel.

Der weitere Verlauf der Bauarbeiten sieht die Elektrifizierung ab Juni 2009 vor. Dazu gehört u.a. die Fundamentierung der rund 1000 Fahrleitungsmaste. Dies geschieht überwiegend nachts, so dass keine Beeinträchtigungen im Schienverkehr zu erwarten sind.

Anschließend, ab Januar 2010, ist der Baubeginn für die neuen Haltepunkte und die Fahrleitungsmastaufstellung vorgesehen. Auch diese Arbeiten erfolgen großteils nachts, lediglich abends werden die beiden letzten Züge durch Busse ersetzt.

Ab Juli 2010 ist wegen der übrigen Baumaßnahmen eine Vollsperrung der Strecke und Busersatzverkehr unumgänglich.

Zeitgleich wird das Konzept der Buslinien im Landkreis Germersheim optimiert, um auch allen Einwohnern der Orte, die nicht unmittelbar an der Stadtbahnlinie liegen, an der verbesserten Mobilität teilhaben zu lassen.

„Die Arbeiten und Planungen sind bestens organisiert und gehen wie vorgesehen voran. Deshalb bin ich sicher, dass wir mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 die Inbetriebnahme der Stadtbahn feiern dürfen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

gemeinsame Pressemitteilung von AVG und Kreisverwaltung Germersheim.

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Geschäftsführende Schulleiter legten Ferien und unterrichtsfreie Tage für das Schuljahr 2009/2010 fest [02.01.2009]

Die Geschäftsführenden Schulleiter haben jetzt in Abstimmung mit dem Gesamtelternbeirat die Ferien und unterrichtsfreien Tage im Bereich der Stadt Karlsruhe für das Schuljahr 2009/2010 festgelegt. Danach dauern die Sommerferien vom 30. Juli bis zum 12. September und die Herbstferien vom 26. bis 30 Oktober 2009. Die Weihnachtsferien sind vom 23. Dezember 2009 bis 9. Januar 2010 terminiert. Über Fastnacht können sich die Schüler und Schülerinnen vom 15. bis 19. Februar 2010 vom Schulstress erholen. In den Faschingsferien sind auch die beweglichen Ferientage enthalten. Die Osterferien dauern vom 6. bis 10. April und die Pfingstferien vom 25. Mai bis 5. Juni 2010. Sommerferien sind vom 29. Juli bis zum 11. September 2010 angesagt. Als zusätzliche freie Schultage sind der 31. Oktober 2009 (Reformationsfest), der 1. April 2010 (Gründonnerstag) und Freitag, der 14. Mai 2010, festgesetzt.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 2. Januar 2009 Nummer 2

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