Wettbewerbsvorteil durch Kooperationen [03.03.2008]

Bürgermeisterin Margret Mergen lud Handwerkerschaft zum Wirtschaftsgespräch ein

Regelmäßige Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern des Handwerks über gemeinsame, aktuelle Themen haben in Karlsruhe Tradition. Um diesen Dialog fortzusetzen, lud Bürgermeisterin Margret Mergen kürzlich ins Haus Solms ein. Der Einladung gefolgt waren die Handwerkskammer Karlsruhe unter Vorsitz ihres Präsidenten Joachim Wohlfeil sowie die Kreishandwerkerschaft mit Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann an der Spitze, zudem Vertreterinnen und Vertreter der Handwerksinnungen und Handwerksverbände. Themen waren Public Private Partnership (PPP) in den Kommunen sowie Kooperationen zwischen Handwerksbetrieben.

Zu „Public Private Partnership“ machte Bürgermeisterin Mergen deutlich, dass ein solches Projekt nur funktionieren könne, wenn sowohl für die private als auch für die öffentliche Seite der Nutzen gewährleistet ist. Unter dem Stichwort „Wettbewerbsvorteile durch Kooperationen im Handwerk“ stellte die Beraterin Dr. Uta Cupok innovative Kooperationsbeziehungen vor und bot Hilfestellung in Fragen des Netzwerkplans an.

Fachliche und technische Kompetenzen sowie betriebswirtschaftliches Know-how alleine reichen nach Erfahrungen von Brigitte Dorwarth-Walter, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, nicht aus, um auf neue Herausforderungen zu reagieren. Sie hob auf die Bedeutung der Unternehmerqualifizierung ab und stellte hierzu den neuen Studiengang Unternehmertum mit Abschluss „Bachelor of Arts“ vor. Dieser wird erstmals ab Oktober 2008 an der Berufsakademie angeboten.

Bei den Vergaberichtlinien der Stadt für Bauleistungen berichtete Bürgermeisterin Mergen, dass die von der Handwerkskammer geforderte maßvolle Anhebung der Wertgrenzen derzeit im Rathaus für die freihändige Vergabe von Reparaturaufträgen geprüft werde. Zum Abschluss ging Günter Cranz, stellvertretender Leiter des Amtes für Bürgerservice und Sicherheit, auf Fragen zur Feinstaubrichtlinie ein, die auch Firmenfahrzeuge betrifft. Demnach werden in Karlsruhe 140 000 Fahrzeuge von der Regelung betroffen sein. Davon könnten rund 135 000 Fahrzeuge problemlos eine Umweltplakette erhalten, von den restlichen 5 000 Fahrzeuge könnten 50 bis 60 Prozent mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet werden und erfüllten damit ebenfalls die Voraussetzungen für eine Umweltplakette.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 3. März 2008 Nummer 4

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