Oberbürgermeister Heinz Fenrich ergreift in Sachen FEST die Initiative [30.09.2009]

Dezernatsübergreifende Projektgruppe soll realistische Alternativen entwickeln

„Um DAS FEST zu retten, müssen wir es neu erfinden. Ich stehe zu meinem Wort, den Denkprozess für ein neues Karlsruher Sommer-Ereignis in der Tradition des FESTES nach Kräften zu fördern. Deshalb habe ich heute mit Unterstützung der gesamten Bürgermeisterrunde die Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Projektgruppe auf den Weg gebracht, die alle Elemente des bisherigen FESTES auf den Prüfstand stellen und aus den Ergebnissen realistische Ansätze für DAS FEST von morgen entwickeln soll“. Einen Tag nach dem Rückzug des Stadtjugendausschusses als Veranstalter des bislang größten Umsonst-und-draußen-Festivals im süddeutschen Raum ergreift Oberbürgermeister Heinz Fenrich die Initiative, um Möglichkeiten für die Fortführung des FESTES in neuer Form zu sondieren. „DAS FEST stand in seinen besten Zeiten für drei Tage Lebensfreude pur und war für Jugendliche, Familien mit Kindern und – vor allem am Sonntagvormittag – auch Menschen im fortgeschritteneren Alter der Höhepunkt im gesamten Veranstaltungssommer Karlsruhes schlechthin. Deshalb wollen wir versuchen, die ursprünglichen Elemente des FESTES zu bewahren und in geeigneter Form weiter zu führen“, lautet das Ziel des Stadtoberhaupts.

Die Projektgruppe soll sich unter Leitung von Martin Wacker, Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, konstituieren. „Selbstverständlich brauchen wir daneben das Know-how, das sich in den vergangenen 25 Jahren im Stadtjugendausschuss versammelt hat“, unterstreicht OB Fenrich. Zum Thema Sicherheit sei daneben die Mitarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungskräften und Fachleuten – auch aus anderen Städten – unverzichtbar. OB Fenrich abschließend: „Ein Fest für alle ist auch ein Stück Lebensqualität. Das wollen wir wieder erreichen, auch wenn wir im nächsten Jahr eine Pause einlegen müssten.“

Sonder-Pressedienst vom Mittwoch, 30. September 2009

Presse- und Informationsamt

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

Gemeinderat soll über ein Verbot der Computer-Bundesliga in der Schwarzwaldhalle entscheiden [22.05.2009]

Öffentliche Sondersitzung am Dienstag, 26. Mai 2009 im Rathaus/ Oberbürgermeister Heinz Fenrich: Informationsoffensive weiterführen

Der Gemeinderat wird sich am nächsten Dienstag, 26. Mai, in einer Sondersitzung mit der für den 5. Juni in der Schwarzwaldhalle geplanten „Turtle-Electronic Sports Leage“ befassen. Die öffentliche Sitzung beginnt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich um 15.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

Die CDU-Fraktion hatte Oberbürgermeister Heinz Fenrich zur Einberufung der außerordentlichen Sitzung aufgefordert, sofern die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) nicht von sich aus den Mietvertrag mit dem Veranstalter der „Computer-Bundesliga“, der Turtle Entertainment GmbH, beendet. „Wir müssen uns bei den Entscheidungen an die gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen halten und dürfen uns nicht durch die Absage einer Veranstaltung der gesellschaftspolitischen Diskussion entziehen“, begründete Oberbürgermeister Heinz Fenrich, warum er als zuständiger Gesellschafter der Stadt die Geschäftsführung der KMK nicht angewiesen hat, das Vertragsverhältnis abzusagen. Auch die KMK-Geschäftsführung habe versichert, am Mietvertrag festhalten zu wollen. Dabei verweist sie nicht nur auf die finanziellen Nachteile einer Absage. Die KMK würde künftig auch bei Veranstaltern als unsicherer Vertragspartner gelten, wenn die Stadt als Gesellschafter in das operative Geschäft eingreift. Da die Gemeindeordnung aber unter bestimmten Voraussetzungen festlegt, dass der Gemeinderat einzuberufen ist, wenn dies ein Viertel der Gemeinderäte fordere, habe er die öffentliche Sitzung für den kommenden Dienstag angesetzt. Um für den Fall einer vom Gemeinderat beschlossenen „Beendigung“ des Mietvertrages etwaige Schadensersatzansprüche so gering wie möglich zu halten, habe er sich dafür entschieden, die Sitzung bereits für nächsten Dienstag und damit kurzfristig ohne die sonst üblichen Fristen einzuberufen. Jede weitere Verzögerung würde eventuelle Schadensersatzforderungen erhöhen.

„Bei der Informationsveranstaltung am Mittwoch für die Medien sowie den Gemeinderat haben uns die Experten in der Auffassung bestärkt, wie wichtig und richtig es ist, sich mit dem Thema Ego-Shooter-Spiele zu befassen. Erwachsene, vor allem Eltern und Lehrkräfte, müssen sich hier eine medienpädagogische Kompetenz aneignen, um der Jugend auch Orientierung geben zu können“, so OB Fenrich. Genau diese Zielsetzung verfolge er mit seiner angestoßenen lokalen Informationsoffensive. Das Info-Angebot mit Experten von Bundeszentrale für politische Bildung, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Stadtjugendausschuss sowie der Veranstaltungsseite diene dazu, Wissenslücken zu schließen und die Auseinandersetzung um die Wirkungen von Spielen wie Counter-Strike oder Warcraft auf Jugendliche auf eine fundierte Basis zu stellen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass z.B. Counter-Strike von kompetenter Stelle gerade nicht als jugendgefährdend und gewaltverherrlichend eingestuft wird.

„Turtle Entertainment hat uns gegenüber bekundet, am Spielort Karlsruhe für die Electronic Sports League festhalten zu wollen, wobei sich der Veranstalter sehr kooperativ zeigt und den 5. Juni auch als Plattform für interessierte Erwachsene anbietet, informierte OB Fenrich. So werden für interessierte Eltern sowie Lehrkräfte Fachleute in der Schwarzwaldhalle zum Gespräch bereit stehen. Schließlich soll als dritter, zentraler Baustein der lokalen Informationsoffensive, nach der Kommunal- und Europawahl am 7. Juni eine öffentliche Podiumsdiskussion die weitere konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen.

Sonder-Pressedienst vom Freitag, 22. Mai 2009

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: ]

Debatte über Computerspiele: Oberbürgermeister ruft zur Besonnenheit auf [15.05.2009]

Fenrich: Thema eignet sich nicht für den Wahlkampf/Informationsoffensive angestoßen/Auftaktveranstaltungen in der nächsten Woche/Schwarzwaldhalle wird Anlaufstelle für Interessierte/Appell an Innenminister Heribert Rech

Zur Besonnenheit ruft Oberbürgermeister Heinz Fenrich auf angesichts der sich verschärfenden öffentlichen Debatte über so genannte Action- oder Ego-Shooter-Spiele und die Veranstaltung der Electronic Sports League (ESL) in der Schwarzwaldhalle. „Emotionen tragen nicht zur Lösung der Probleme bei, und für den Wahlkampf eignet sich das Thema schon gar nicht“, sagt das Stadtoberhaupt und betont erneut: „Was wir brauchen sind rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen und fundierte Informationen über die möglichen Auswirkungen von Computerspielen, in denen andere im virtuellen Raum getötet werden. Deshalb wird es auf meine Veranlassung hin – auf Basis der einhelligen Unterstützung aller Fraktionen im Hauptausschuss – eine lokale ‚Informationsoffensive’ zunächst für Medien und politische Entscheidungsträger geben. Außerdem soll die Schwarzwaldhalle während der ESL am 5. Juni zur Anlaufstelle für interessierte Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer werden, wenn Gesprächspartner der Bundeszentrale für politische Bildung und von Elterninitiativen für Fragen zur Verfügung stehen und Anregungen für medienpädagogische Unterrichtseinheiten geben können.“ Zentraler Punkt dieser Informationsoffensive soll eine öffentliche Podiumsdiskussion sein. Um das sensible Thema aus dem Kommunalwahlkampf herauszuhalten, soll diese nach dem 7. Juni, dem Datum der Europa- und Kommunalwahl, stattfinden.

Dabei kann dann auch auf die Erfahrungen aus der ESL-Veranstaltung zurückgegriffen werden. Diese in Karlsruhe umstrittene Veranstaltung ist entgegen dem vor Ort entstandenen Eindruck keine Einzelveranstaltung. Vielmehr ist sie ein Teil der regelmäßig schon in der Vergangenheit abgehaltenen Spielserie – derzeit läuft die 14. „Saison“. Der Tourplan der „Bundesliga der Computerspiele“ weist für die aktuelle „Saison“ insgesamt zehn Großstädte auf, in denen die Intel Friday Night Games planmäßig schon stattgefunden haben oder noch stattfinden werden – am heutigen Freitag gastieren sie in Bochum. Das Finale findet am 14. Juni in Köln statt.

Das Stadtoberhaupt hat zudem schon in einem Schreiben vom 7. Mai an Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech appelliert, „dringend die notwendigen Verfahrensschritte voran zu bringen, damit wir als Kommunen zeitnah verbindliche, rechtlich abgesicherte Maßnahmen zur Verfügung haben“. Fenrich betont: „Wer solche Spiele für Jugend gefährdend hält – und dafür gibt es sicherlich ernst zu nehmende Gründe -, der muss entsprechende rechtliche Grundlagen schaffen und kann nicht von den Kommunen verlangen, juristisch für unbedenklich erklärte Spiele und deren Spieler willkürlich in die Illegalität zu verdrängen“. Deshalb könne man den Veranstaltern auch nicht vorschreiben, welche Spiele gespielt werden können und welche nicht, ergänzt der Oberbürgermeister. Wie problematisch solche Verbote allerdings seien, könne man auch daran erkennen, dass das jüngst von Koalitionsexperten empfohlene Verbot für Paintball-Spiele wohl nicht kommen wird, weil sich politischer Widerstand im Bundestag und Kritik von Kriminologen („Aktionismus und nicht Ziel führend“) abzeichnet.

Den Auftakt der Karlsruher Informationsoffensive soll in der kommenden Woche eine Veranstaltung für Medien und eine für die Mitglieder des Gemeinderats bilden. Ihre Teilnahme daran haben bereits zugesagt für die Bundeszentrale für politische Bildung der Projektleiter des Eltern-LAN, Arne Busse, von Seiten der ESL-Veranstalter einer der Gründer und Geschäftsführer der Turtle Entertainment GmbH, Ralf Reichert, der stellvertretende Direktor des Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Dr. Peter Jaklin, außerdem Wilfried Grüßinger, der im Stadtjugendausschuss Karlsruhe für den Bereich Computerspiele und Jugendschutz/Jugendsozialarbeit verantwortlich zeichnet. Komplettiert wird die Runde durch Kilian Ricken, Manager von „n!faculty“, einem der größten eSport-Teams in Deutschland.

„Wenn wir gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen wollen, müssen wir sie verstehen, um uns damit auseinandersetzen zu können“, ist OB Fenrich überzeugt. Verbote allein bewirkten oft eher das Gegenteil. Veranstaltungen wie die ‚Intel Friday Night Games’ gewährleisteten die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen. Es sei auch nicht richtig, dass Jugendliche unkontrolliert von zu Hause aus online an den Spielen dieser „Bundesliga der Computerspiele“, in der Spiele wie Warcraft und Counter-Strike gespielt würden, teilnehmen könnten. Die Veranstalter strahlten zwar filmische Zusammenschnitte der Teamwettbewerbe online aus, „aber erst nach 22 Uhr – und um diese Zeit liegt es im erzieherischen Verantwortungsbereich der Eltern zu entscheiden, was ihre Kinder sehen dürfen und was nicht“. Fenrich abschließend: „Ich bleibe bei meiner Haltung, die auch die aller Fraktionen im Hauptausschuss war, auch wenn dies jetzt teilweise bestritten und damit in der Öffentlichkeit ein falscher Eindruck erweckt wird: Wir in Karlsruhe stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung, suchen die sachlich fundierte Auseinandersetzung mit kritischen Fragen und ducken uns nicht weg, wenn es schwierig wird“.

SONDER-Pressedienst Stadt Karlsruhe vom 15. Mai 2009

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: ]

Einlagensicherungsfonds erstattet Karlsruhe Lehmann-Millionen plus Zinsen zurück [18.02.2009]

Finanzbürgermeisterin Margret Mergen: Für die Bürgerinnen und Bürger zahlt sich Strategie sicherer Anlagen ohne komplizierte Finanzprodukte aus

Die Stadt Karlsruhe kann seit heute wieder über das im Juni 2008 beim deutschen Kreditinstitut Lehman Brothers Bankhaus AG angelegte Festgeld verfügen. Über den Einlagensicherungsfonds wurde ein Betrag in Höhe von rund 10,25 Millionen Euro zurück überwiesen. Damit konnte eine Verzinsung des Kapitals in Höhe von 3,56 Prozent/pro Jahr erzielt werden. „Sicherheit, Rentabilität und Risikostreuung sind seit Jahren unsere Anlagemaxime. Festgeldanlagen wurden und werden von der Stadt nur bei Kreditinstituten vorgenommen, die einem Einlagensicherungsfonds angehören“, sagt Karlsruhes Finanzbürgermeisterin Margret Mergen und bekräftigt: „Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zahlt sich diese Strategie sicherer Anlagen ohne komplizierte Finanzprodukte aus.“

Die Rückerstattung des gesamten angelegten Kapitals sowie die Zinszahlungen bestätigen die Aussagen der Verwaltung, die schon im vergangenen Jahr von der Sicherheit der Anlage durch den Einlagensicherungsfonds, dem das deutsche Bankhaus angeschlossen war, ausgegangen war. Das Kreditinstitut hatte im vergangenen September Insolvenz angemeldet, die am 13. November festgestellt wurde. Der Einlagensicherungsfonds erstattete daraufhin für den gesamten Anlagezeitraum vom 10. Juni bis 13. November auch die Zinszahlungen.

Sonder-Pressedienst vom Mittwoch, 18. Februar 2009

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: ]

Frost bringt Verzögerungen bei Biomüll-Abfuhr [09.01.2009]

Weil Restmüll in Sammelcontainern festfriert, kann er nicht per Bahn zur Verbrennung gefahren werden / Biomüll-Fahrzeuge helfen bei der Restmüll-Sammlung

Bei der Biomüll-Abfuhr kommt es derzeit zu Verzögerungen. Verantwortlich dafür sind die momentanen tiefen Temperaturen, die dazu führen, dass der Restmüll in den Sammelcontainern festfriert, die direkt auf Bahntragwagen zum Transport in die Mannheimer Müllverbrennungsanlagen verladen werden. Wegen des Eises kommt es zu Schwierigkeiten bei der Entladung der Container an der Verbrennungsanlage. Das Amt für Abfallwirtschaft sammelt den Restmüll daher augenblicklich mit Fahrzeugen ein, die sonst für die Bioabfälle zur Verfügung stehen. An der Umladestation wird der Restmüll auf normale LKW-Container verladen und auf der Straße nach Mannheim gefahren. Hygienische Probleme entstehen durch die Verzögerungen bei den Bioabfällen nicht.

„Wir sind froh über diese Flexibilität, werden aber sobald möglich wieder auf reinen Schienentransport umstellen und gemeinsam mit der MVV in Mannheim nach Lösungen suchen, um solche Situationen zukünftig zu vermeiden“, bittet der zuständige Dezernent Klaus Stapf um Verständnis für das Vorgehen.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 9. Januar 2009 Nummer 4

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]

Hugo Mann hat Karlsruhe und die Karlsruher Wirtschaft geprägt [23.12.2008]

OB Fenrich kondoliert zum Tode von Hugo Mann bq. Zum Tode von Hugo Mann hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Angehörigen

im Namen der Stadt Karlsruhe wie auch persönlich das herzliche Beileid ausgesprochen. In einem Kondolenzschreiben würdigt er die Verdienste des Mannes, der 1938 in die Fächerstadt kam und Karlsruhe und die Karlsruher Wirtschaft geprägt hat. „Mit Hugo Mann ist ein überaus erfolgreicher Unternehmer und eine herausragende Persönlichkeit von uns gegangen“, so Fenrich: „Er galt als ein großer Pionier des Deutschen Einzelhandels. Als er in der Karlsruher Kaiserpassage sein erstes Möbelhaus gründete, ahnte sicher nicht einmal er selbst seinen späteren Erfolg.“ Nach der Zerstörung im Krieg und seiner Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft kehrte Hugo Mann 1949 nach Karlsruhe zurück – und habe sich sofort an die Arbeit des Wiederaufbaus gemacht, baute in der Innenstadt „Möbel Mann“ neu auf.

Lange vor allen anderen habe Mann die Zeichen der Zeit erkannt; mit untrüglichem Gespür habe er neue Wege gefunden und Entwicklungen in Gang gesetzt, die, so Fenrich, „den Einzelhandel bis heute prägen“. Als erster Unternehmer in Deutschland habe er mit „Wertkauf“ auf Selbstbedienungs-Warenhäuser gesetzt. „Die Idee, nach amerikanischem Vorbild ein Vollsortiment von Lebensmitteln und Waren aller Art in einem Warenhaus zusammen zu fassen, war 1958 revolutionär. Heute sind große Selbstbedienungs-Warenhäuser und Supermärkte aus der Einkaufslandschaft nicht mehr wegzudenken. Auch die von Hugo Mann konzipierten Einrichtungswarenhäuser mit einem breit gefächerten Angebot waren richtungweisend“, heißt es im Scheiben des Oberbürgermeisters. Und weiter: „Mit „Mann-Mobilia“ gab er dem Möbelhandel eine neue Dimension. Ebenso stammte das erste geschlossene Warenwirtschaftssystems des Einzelhandels von ihm. Sogar der Sprung über den großen Teich gelang Hugo Mann; zunächst im Einzelhandel und anschließend vor allem im Immobiliengeschäft konnte er sich in Amerika behaupten.“

„Weitblick und Kreativität prägten sein Handeln ebenso wie seine Tatkraft und Zähigkeit“, betonte Fenrich. Dabei sei er auf der einen Seite der hart arbeitende, erfolgreiche Unternehmer gewesen, „auf der anderen Seite blieb er stets der Mensch mit Herz, der mit zahlreichen Spenden medizinische, soziale oder kulturelle Bereiche unterstützte“.

Sonder-Pressedienst vom Dienstag, 23. Dezember 2008

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]

Delegierte für die Wahl des Behindertenbeirats erhalten Post [04.08.2008]

Die erste Geschäftsperiode des Beirats für Menschen mit Behinderungen ist nach fünf Jahren abgelaufen. Deshalb soll das Gremium am 7. November bei einer Delegiertenversammlung im Rathaus neu gewählt werden. Vereine und Selbsthilfegruppen aus der Behindertenhilfe, die berechtigt sind, Delegierte zur Wahl zu entsenden, werden bis 8. August von der Stadt benachrichtigt. Wer keine Post erhält, seine Gruppe jedoch als mitwirkungsberechtigt betrachtet, kann die Aufnahme in die Delegiertenrunde formlos beantragen. Der Antrag muss bis 30. August bei der städtischen Behindertenkoordinatorin Martina Warth-Loos, Sozial- und Jugendbehörde, Kaiserallee 4, 76 133 Karlsruhe, vorliegen.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen (BMB) wurde im November 2003 eingerichtet. Karlsruhe war damit die erste Stadt in Baden-Württemberg, die eine solche Interessenvertretung hatte. Das ehrenamtliche Gremium, dessen Mitglieder selbst schwerbehindert oder gesetzliche Vertreter eines behinderten Menschen sind, arbeitet unabhängig und nicht weisungsgebunden und setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 4. August 2008 Nummer 3

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

Gemeinderat wählt neue Dezernenten und befasst sich mit Umbau des Wildparkstadions [09.07.2008]

Die Wahl zweier neuer Bürgermeister und eines neuen Ersten Bürgermeisters sowie der Umbau des Wildparkstadions stehen im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag, 15. Juli, um 14.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz. Die Beigeordnetenwahlen werden allerdings erst ab 15.30 Uhr durchgeführt. Zunächst geht es unter Leitung von Oberbürgermeister Heinz Fenrich um die Benennung von drei Personen zur Bestellung eines Beirats für die Vollzugsanstalt Karlsruhe und um die Änderung der Satzung der Karl-Friedrich-, Leopold und Sophienstiftung sowie um die Billigung der Jahresrechnung 2006 und des Beteiligungsberichts für 2007.

Weiterhin befasst sich das Gremium mit dem geplanten Standort des Edeka-Fleischwerks auf Gemarkung Rheinstetten und dem Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Westlich Gottesauer Platz“ sowie mit der Erhaltungssatzung „Baublock Schnetzler-, Klose-, Gutsch- und Schwarzwaldstraße“, mit dem Bauprojekt und Mietvertrag für den Musikclub „Substage“ auf dem Schlachhofgelände und mit dem Millenniumsbericht 2008. Außerdem will der Gemeinderat die Richtlinien für Kunst im öffentlichen Raum aktualisieren, die Bewerbung für den Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung beschließen, über die Forsteinrichtung 2008 bis 2017 im Stadtwald befinden sowie Verpflichtungsermächtigungen für die Erneuerung des Aschesilos im Klärwerk genehmigen und Postdienstleistungen vergeben. In Anträgen der Fraktionen geht es unter anderem um die Bewerbung der Stadt Karlsruhe für die internationale Bauausstellung 2015, um die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunkts Mühlburger Tor, um den Fortbestand des Hospizes „Arista“, um die schulische Grundversorgung in der Südstadt und um die Nahversorgung in Daxlanden. Anfragen und Mitteilungen des Bürgermeisteramts runden die Tagesordnung ab.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Debatten von der Zuhörertribüne aus verfolgen. Für Hörgeschädigte steht im Bürgersaal eine Höranlage zur Verfügung.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Mittwoch, 9. Juli 2008 Nummer 2

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , , ]

Bürgervitrine informiert über Geschichte des „Dörfles“ [23.06.2008]

In der Bürgervitrine der Innenstadt-Ost ist nun eine Informationstafel über die Geschichte des Stadtteils zu finden. Im Mittelpunkt der Darstellung steht die Karlsruher Altstadt, das „Dörfle“. Die Tafel wurde von Stadtarchiv und Stadtplanungsamt entwickelt und anschließend dem Bürgerverein Altstadt übergeben. Die Kooperationspartner beabsichtigen, künftig alle Bürgervitrinen in den Stadtteilen mit lokalgeschichtlichen Informationen zu versehen.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 23. Juni 2008 Nummer 5

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

Uhland-Schule muss wohl zum Schuljahresende 2008/09 aufgelöst werden [09.06.2008]

Weiterhin sinkende Schülerzahlen an den Karlsruher Hauptschulen

Die Uhland-Hauptschule in der Südstadt steht angesichts weiterhin sinkender Schülerzahlen wohl vor dem Aus. Die Stadt wird, wenn auch schweren Herzens, die Auflösung zum Ende des Schuljahres 2008/09 beim Schulamt beantragen müssen. Dieses Fazit zog Schulbürgermeister Harald Denecken in der jüngsten Sitzung des Schulbeirats, der sich ausführlich mit der Situation und Zukunft der Hauptschulen befasste.

In Karlsruhe hat sich zum Schuljahresbeginn 2007/08 erstmals der Schulversuch „Aufhebung der Hauptschulbezirke“ auf die Schülerzahlen an den einzelnen Schulen ausgewirkt. Insgesamt ist die Schülerzahl an den Hauptschulen von 3 173 Schülerinnen und Schülern um 228 auf 2 945 gesunken. Während der Laufzeit des Schulversuchs – bis zum Schuljahresende 2011/12 – muss die Stadt als Schulträger keine Hauptschule schließen. Allerdings sollen die Hauptschulen diesen Zeitraum nutzen, um eigenständige und zukunftsfähige Profile zu entwickeln.

Nach der Vorlage des Schuldezernats erreichen insgesamt zehn Hauptschulen derzeit nicht die vom Kultusministerium definierte Untergrenze von 85 Schülern in den Klassenstufen fünf bis neun. Bei den Ganztags-Hauptschulen ist aktuell besonders die Uhland-Hauptschule betroffen, die trotz eines vielfältigen Förder- und Unterstützungsangebots im laufenden Schuljahr lediglich acht Schüler und Schülerinnen in der fünften Klasse hat. Sie wird im nächsten Schuljahr überhaupt keine Fünftklässler und damit insgesamt nur noch 67 Schüler haben. Deshalb hat auch die Gesamtlehrerkonferenz der Uhland-Schule beschlossen, den Schulbetrieb für ein weiteres Jahr zu erhalten und ihn erst zum Ende des Schuljahres 2008/09 einzustellen. Dieser Vorschlag geht, so Bürgermeister Harald Denecken, an den Gemeinderat, der dann die letzte Entscheidung über die Schließung der Uhland-Schule zu treffen hat.

Da der Schulbetrieb dort ein weiteres Jahr fortgesetzt wird, können die Schüler der aktuellen achten Klasse ihren Hauptschul-Abschluss noch an der Uhland-Schule machen. Für die Schüler der jetzigen fünften, sechsten und siebten Klassen wird der Betrieb unter optimalen Bedingungen mit sehr kleinen Klassen ebenfalls noch ein Jahr weitergeführt. In dieser Zeit soll ein Wechsel der Schüler zum Schuljahr 2009/10 gründlich vorbereitet, begleitet und gestaltet werden. Bis zum November will man an der Uhland-Schule für jedes Kind eine individuelle und gut durchdachte Lösung für die weitere Schulzeit suchen. Jedem Kind wird ein passender Schulplatz garantiert.

In der Diskussion bedauerten mehrere Stadträte die geplante Auflösung der Uhland-Hauptschule. Dies wirke sich schlecht auf den Stadtteil aus, da es in der Südstadt viele ausländische Schüler gebe. Dazu meinte Bürgermeister Denecken, die Stadt sei zu diesem traurigen Schritt nunmehr gezwungen, weil das Interesse von Schülern und Eltern an dieser Hauptschule der Südstadt stark nachgelassen habe. „Wir können die Kinder nicht einfangen“, betonte der Schuldezernent und verwahrte sich gleichzeitig gegen den Vorwurf, die Stadt habe in der Vergangenheit zu wenig für die Uhland-Schule getan. Denecken verwies darauf, dass die Stadt als Schulträger erst vor kurzem 1,2 Millionen Euro in den Ausbau zur Ganztagesschule investiert habe.

Sonderpressedienst der Stadt Karlsruhe vom 9. Juni 2008

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

Nachtragshaushalt liegt zur Einsicht aus [24.04.2008]

Nachdem das Regierungspräsidium die Gesetzmäßigkeit der ersten Nachtragshaushaltssatzung der Stadt für das Haushaltsjahr 2008 bestätigt hat, können Interessierte in den Nachtragshaushaltsplan Einsicht nehmen und zwar von Freitag, 25. April, bis Montag, 5. Mai. Das Rathaus ist am Samstag, 26. April, zur Einsichtnahme geöffnet. Die Unterlagen liegen im Rathaus am Marktplatz, Zimmer A 005, von 8 bis 17.30 Uhr aus.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Donnerstag, 24. April 2008 Nummer 7 (Geändert)

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: ]

Anmeldefrist für Meile des Engagements [08.02.2008]

Interessierte, die an der „Meile des Engagements“ am Samstag, 5. Juli, mit einem Informationsstand oder am Bühnenprogramm teilnehmen möchten, können sich noch bis Mittwoch, 13. Februar, anmelden. Anmeldungen nimmt das Aktivbüro des Amts für Stadtentwicklung unter der Telefonnummer 0721/133-1212 entgegen. Nähere Informationen sind auch im Internet unter www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung zu erfahren.

Bei der “Meile des Engagements” präsentieren sich Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen und Initiativen sowie sozial engagierte Unternehmen und Betriebe. Einen Tag lang stellen sie ihre Arbeit auf dem Marktplatz vor.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 8. Februar 2008 Nummer 6

Wo wurde das veröffentlicht? [1] [Rubrik: ] [Tags: , , , ]

Projekt „Soziale Stadt Mühlburg“ [08.02.2008]

Ausstellung zeigt Geschichte des Stadtteils

Zum Beginn des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt Mühlburg“ thematisiert eine Ausstellung die Entstehungsgeschichte des Stadtteils und seine Entwicklung. Außerdem werden die Rahmenbedingungen erläutert, die zur Festlegung des Sanierungsgebiets geführt haben. Die Ausstellung im Foyer der Volksbank am Entenfang in Mühlburg ist von Dienstag, 19. Februar, bis Freitag, 29. Februar, montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Gemeinderat hatte im Mai 2007 die Sanierung für Mühlburg beschlossen, um mit städtebaulichen und sozialen Maßnahmen eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Die Bürgerinnen und Bürger oder auch die Geschäftsleute sind eingeladen, in verschiedenen Projekten ihre Ideen mit einzubringen.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 8. Februar 2008 Nummer 5

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]

Bau- und Planung stehen im Mittelpunkt von zwei Ortschaftsratssitzungen [07.02.2008]

Ortschaftsratsitzungen stehen am 12. Februar in Wettersbach und am 13. Februar in Durlach an.

Im Grünwettersbacher Rathaus trifft sich das Stadtteilgremium unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rainer Frank um 19 Uhr. Anfangs informiert Wolfram Schulze-Ehlers, Gebäudewirtschaft, über den energetischen Zustand der städtischen Gebäude in Grünwettersbach und Palmbach. Der Vortrag dient zur Entscheidungsfindung, welche Anträge bei den nächsten Haushaltsberatungen gestellt werden sollten. Danach berichtet Ortsbaumeister Reinhard Bühler über Straßensanierungen im vergangenen Jahr wie etwa in der Marbach-, Leonberger und Talstraße. Auf Antrag der SPD beraten die Ortschaftsräte anschließend über den schlechten Zustand der Landstraße zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach. Ebenfalls beantragt von den Sozialdemokraten ist schließlich die Verkehrsberuhigung samt Querungshilfen vor dem geplanten Seniorenzentrum Thema. Anfragen gelten angesichts der Schließung des Hallenbades dem Schulschwimmen, der neuen Profilbildung in den örtlichen Schulen sowie den tournusmäßigen Geschwindigkeitsmessungen.

Der Ortschaftsrat Durlach trifft sich unter Leitung von Ortsvorsteherin Alexandra Ries am Mittwoch, 13. Februar, 17 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung. Neben der Sanierung von nicht mehr lesbaren Gedenksteinen an der Tiefentalstraße und dem Wunsch nach schöneren Abfallbehältern in der Altstadt (FDP-Anträge) geht es um verbotenen Verkehr in der als Fußgängerzone ausgewiesenen Pfinztalstraße (Antrag Grüne). Welche Konsequenzen nach der Lärmkartierung für Durlach gezogen werden, will die FDP wissen. Und die Grünen interessiert das Vorgehen in Sachen Hubbrücke. Deren Fahrbahn wurde kürzlich saniert, obwohl die Brücke durch einen Neubau ersetzt werden soll. Ein weiterer Tagungsordnungspunkt sind neue Toiletten im Untergeschoss der Schlossschule.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Donnerstag, 7. Februar 2008 Nummer 4

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , , ]

Baustelle in der Ettlinger Straße muss erneut verschoben werden [07.02.2008]

Die für das Wochenende vorgesehene Baumaßnahme in der Ettlinger Straße muss erneut verschoben werden, da die Witterung die Deckenerneuerung zwischen Schwarzwald- und Fautenbruchstraße nicht zulässt. Über den Ausweichtermin und den zeitlichen Umfang der Sperrung wird rechtzeitig informiert.

Asphalt kann nur unter bestimmten Witterungsbedingungen eingebaut werden, da sich ansonsten die neue Deckschicht nicht richtig mit dem Untergrund verbindet. Es muss trocken sein und der Straßenuntergrund muss eine Temperatur von mindestens drei Grad haben. Diese Bedingungen müssten für die in der Ettlinger Straße vorgesehene Maßnahme rund zwölf Stunden gegeben sein – was angesichts der zu erwartenden frostigen Nächte nicht garantiert werden konnte. Dass die Bauzeit in der Ettlinger Straße überhaupt in die kalte Jahreszeit gelegt wurde, liegt an weiteren Randbedingungen: Zum einen war Voraussetzung, dass die neue Eisenbahnüberführung Schwarzwaldstraße fertig gestellt ist. Zum anderen müssen die Arbeiten in der Ettlinger Straße wiederum erledigt sein, wenn im Frühjahr Arbeiten auf der Südtangente anstehen. Denn Behinderungen auf der Südtangente und zeitgleich eine Sperrung in der Ettlinger Straße schließen sich aus.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Donnerstag, 7. Februar 2008 Nummer 6

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

OB-Glückwünsche an Professor Peter Sloterdijk [06.02.2008]

Der Wissenschaftsrat hat im Rahmen seiner Evaluation die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe als „etablierte Bereicherung“ des Hochschulsystems in Deutschland“ gewürdigt. Zu der Auszeichnung hat OB Heinz Fenrich dem Rektor der HfG, Professor Dr. Peter Sloterdijk , gratuliert. Hochschulleitung, Lehrpersonal und Studierende hätten das Expertengremium des Wissenschaftsrates durch ihre Innovationsfreude, Flexibilität und „seltene Einigkeit“, mit denen Ziele der Gründungskonzeption konsequent verfolgt worden seien, beeindruckt, heißt es in dem Brief. Die große Nachfrage nach Absolventen mit Markenzeichen „made in Karlsruhe“ sei ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Ausbildung. Fenrich weiter: „Es ist schön, eine solch herausragende Einrichtung in Karlsruhe zu wissen.“

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Mittwoch, 6. Februar 2008 Nummer 3

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

„Karlsruhe meets Stuttgart“ [06.02.2008]

Konzert des Badischen Konservatoriums

Musikerinnen und Musiker des Badischen Konservatoriums spielen in einem gemeinsamen Konzert „Karlsruhe meets Stuttgart“ mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Stuttgart Werke aus drei Jahrhunderten. Am Sonntag, 17. Februar, tragen sie Stücke von Komponisten wie Johannes Brahms, Edouard Lalo, Friedrich Liszt und anderen vor, die sie mit Violine, Klavier, Klarinette und anderen Instrumenten zum Hörgenuss für die Zuschauer machen. Die Veranstaltung findet um 11 Uhr im Ordensteinsaal, Kaiserallee 11c, statt. Der Eintritt ist frei.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Mittwoch, 6. Februar 2008 Nummer 2

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

„Menschenbilder“ in der Städtischen Galerie [06.02.2008]

„Menschenbilder“ ist das Thema einer Führung am Sonntag, 10. Februar, um 15 Uhr in der Städtischen Galerie. Am Mittwoch, 13. Februar, um 18 Uhr findet wieder ein Kunstabend statt, an dem sich Führungen und Gespräche über Kunst mit Zeitzeugen abwechseln. Unter dem Leitmotiv „Kunstwelt im Seerosenteich“ werden Werke der Gegenwartskunst erläutert. Höhepunkte aus der Sammlung Garnatz zeigen Kunsthistoriker bei einem Galerie-Rundgang am Donnerstag, 14. Februar, von 12.15 bis 12.45 Uhr.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Mittwoch, 6. Februar 2008 Nummer 1

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , ]

Wie Nicht-Europäer den alten Kontinent erleben [05.02.2008]

12. Karlsruher Gespräche finden vom 15. bis 17. Februar statt

Wie sehen Personen mit Migrationshintergrund das Zusammenleben in Europa und die Herausforderung pluraler Identitäten? Welche Aspekte erachten sie als entscheidend für den Zusammenhalt der europäischen Gesellschaft und wo sehen sie Handlungsbedarf? Diesen Fragen widmet sich das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale der Universität Karlsruhe (TH) mit den Vorträgen, Diskussionen und Aufführungen, die

vom 15. bis 17. Februar

bei den 12. Karlsruher Gesprächen

stattfinden. Das Motto lautet „Mein Europa – Dein Europa: Innenansichten von Nicht-Europäern“. Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur, die nicht aus Europa stammen, ihren Lebensmittelpunkt aber in einem europäischen Land haben, befassen sich mit Integrationsfragen in Europa. Dabei stehen etwa das Zusammentreffen verschiedener Kulturen und die Gefahr von Parallelgesellschaften im Mittelpunkt. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Schirmherrschaft für die Karlsruher Gespräche 2007 und 2008 übernommen.

Zur Eröffnung trägt am Freitag, 15. Februar, Professor Dr. Shlomo Ben Ami vor, Vizepräsident des Toledo International Centre for Peace in Madrid. Als israelischer Außenminister von 2000 bis 2001 beschäftigte ihn die Palästina-Frage. Ben Ami war ein politischer Gegner von Shimon Peres und trat unter der Regierung von Ariel Sharon zurück.

Zum Auftakt des Symposiums am Samstag, 16. Februar, spricht der ägyptische Literaturwissenschaftler Professor Dr. Nasr Hamid Abu Zayd. Weil er den Koran kritisch deutet, musste er seine Ehe auflösen, zudem erhielt er zahlreiche Morddrohungen. Diese Vorkommnisse zwangen ihn 1995 ins Exil nach Holland. Zu Gast ist auch die Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek. Sie ist in der Türkei geboren und emigrierte im Jahr 1968 mit ihren Eltern nach Deutschland.

Mit auf dem Podium „Europäischer Integrationsrat“ am Sonntag, 17. Februar, sitzt der Soziologe, Wirtschaftswissenschaftler und Romanautor Dr. Azouz Begag, ehemaliger Minister für Chancengleichheit in Frankreich, dessen Eltern aus Algerien nach Frankreich kamen.

Das Abendprogramm der Karlsruher Gespräche besteht aus kulturell-künstlerischer Darbietungen, wie etwa der Filmnacht in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender ARTE im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Zu sehen sind vier Filme zum Thema europäische Integration. Der chinesisch-französische Künstler und Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian steht für ein Gespräch zur Verfügung und zeigt seinen Film La Silhouette sinon l’ombre (2006). Eine Ausstellung seiner Bilder wird im ZKM acht Wochen lang zu sehen sein. Gao ließ sich 1988 als politischer Flüchtling in Paris nieder und nahm 1998 die französische Staatsbürgerschaft an.

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG als Hauptsponsor und die Stadt Karlsruhe unterstützten die Veranstaltung erneut finanziell.

Das Programm:

Freitag, 15. Februar

15 Uhr: Interkulturelles Karlsruhe? Eine Stadterkundung auf den Spuren von Menschenrechten und Chancengleichheit, gefördert von der Landesstiftung Baden-Württemberg, Treffpunkt Museum beim Markt

19:30 Uhr: Eröffnung, SpardaEvent-Center (Baumeisterstraße 21)

Samstag, 16. Februar

9:30 Uhr: Symposium, IHK Karlsruhe, Saal Baden (Lammstraße 13-17)

19 Uhr: Vernissage zur Ausstellung „Gao Xingjian: Papier Tusche Film“, ZKM (Lorenzstraße 19)

20 Uhr: ARTE Filmnacht, ZKM

Sonntag, 17. Februar

11 Uhr: Matinee/Podiumsdiskussion, SpardaEvent-Center

15 Uhr: Interkulturelles Karlsruhe? Eine Stadterkundung (siehe Freitag)

17 Uhr: La Silhouette: Filmpräsentation und Gespräch mit Gao Xingjian, ZKM

20 Uhr: Jean-René Lemoine: Face à la Mère – Szenische Lesung in Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, INSEL (Karlstraße 49b)

Das vollständige Programm der Karlsruher Gespräche findet sich auf www.zak.uni-karlsruhe.de im Internet.

Weitere Informationen:

ZAK

Ina Scholl, ina.scholl@zak.uka.de, Tel. 0721/608-7910 (Organisation)

Sigrid Peters, sigrid.peters@zak.uni-karlsruhe.de, Tel. 0721/608-8027 (Pressearbeit)

Universität Karlsruhe (TH)

Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing (PKM)

Pressemeldung 005 / 05.02.2008 / pe-ele

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]

Zehnkampfkönig trifft Hürdenmeister [05.02.2008]

Roman Sebrle und Dayron Robles starten beim BW-Bank-Meeting

Auch in diesem Jahr verspricht die kurze Hürdenstrecke in der Europahalle ein Laufspektakel der ganz besonderen Art zu werden: Top-Favorit ist Dayron Robles aus Kuba, der am 2. Februar beim Meeting in Stuttgart den Fabel-Weltrekord von Colin Jackson von 1994, der bei 7,30 Sekunden steht, nur um sechs Hundertstel verfehlte und sich damit jetzt schon als der vermutlich ärgste Konkurrent von Liu Xiang bei den Spielen in Peking herauskristallisierte. Neben Robles ist auch Altmeister Allen Johnson beim Meeting in Karlsruhe dabei. Schon vor 13 Jahren startete Johnson in der Europahalle und lief seinerzeit den noch heute gültigen Meetingrekord von 7,38 Sekunden. Damals saß übrigens ein gewisser Alain Blondel neben Johnson in den Startblöcken. Der damalige Zehnkampf-Europameister und heutige Athleten-Koordinator des BW-Bank-Meetings erinnerte sich daran, dass es unter den Zehnkämpfern einige sehr gute Hürdenläufer gibt und so verpflichtete er gleich den Besten dieser Zunft: Roman Sebrle, seines Zeichens Weltmeister, Weltrekordmann (mit 9026 Punkten hat er als bisher einziger Athlet die 9000-Punkte-Grenze übertroffen) und Olympiasieger im Zehnkampf, ist der unbestrittene König der Athleten. Zum ersten Mal können die Karlsruher Leichtathletikfans den Tschechen hautnah und live erleben. Hinzukommt mit Thomas Blaschek Deutschlands erfolgreichster Hürdensprinter der letzten Jahre. Der Vize-Europameister über 110 Meter Hürden bei der EM 2006 in Göteborg hat gerade seine persönliche Bestleistung in der Halle beim Meeting in Stuttgart auf 7,54 Sekunden verbessert und will auch in Karlsruhe zeigen, dass er auf einem guten Weg in die olympische Saison ist. Tickets gibt es noch bis einschließlich Samstag an den bekannten Karlsruher Vorverkaufsstellen und am Sonntag an der Tageskasse. Die Tickets kosten zwischen 14,50 € und 24 €. Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.bw-bank-meeting.de!

KMK Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH
Abt. Presse/Öffentlichkeitsarbeit

Pressemeldung, 05.02.2008

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]

Im vergangenen Jahr entstanden 460 neue Wohnungen [04.02.2008]

Baukonjunktur schwächte sich in Karlsruhe ab

Die Baukonjunktur in Karlsruhe hat sich 2007 abgeschwächt. Deutlich eingebrochen ist vor allem die Zahl der Baufertigstellungen. Wurden im Jahr 2006 noch 892 Wohnungen in der Fächerstadt bezugsfertig, so waren es 2007 nur 460 Wohnungen, was einem Rückgang von rund 48 Prozent entspricht. Das geht aus einer aktuellen statistischen Auswertung des Amts für Stadtentwicklung zum Wohnungsbau in Karlsruhe hervor.

Insgesamt entstanden im letzten Jahr 147 neue Wohngebäude, bei rund vier von fünf Gebäuden handelte es sich um Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Trend zum Eigenheim hält also nach wie vor an. Im Geschosswohnungsbau, der Gebäude mit drei und mehr Wohnungen umfasst, wurden 2007 insgesamt 271 Neubauwohnungen bezugsfertig. Einen erheblichen Anteil an der Bautätigkeit hat das große Neubaugebiet im östlichen Teil der Südstadt, in dem allein 115 Einheiten in mehrgeschossigen Wohnhäusern entstanden. Aber auch in der Oststadt wurden mit 59 vergleichsweise viele Wohnungen fertig gestellt, in Oberreut waren es 47 Wohnungen, in Durlach 43 Wohnungen und in Neureut, wo Konversionsflächen mit Ein- und Zweifamilienhäusern neu bebaut werden, 40 Wohnungen. Seit 2003 sind in Karlsruhe jährlich 285 und in der Summe 1 424 Wohnungen im Geschosswohnungsbau und jährlich 199 bzw. insgesamt 994 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden.

Durch Um- und Anbauten wurden im vergangenen Jahr 53 neue Wohnungen im Bestand bezugsfertig, 2006 waren es noch 119 Wohnungen. Auch die Zahl der 2007 zur Genehmigung eingereichten Bauvorhaben ging gegenüber dem Vorjahr um rund 38 Prozent zurück: Nur 736 Wohnungen wurden angemeldet (2006:1 179 Wohnungen). Dabei entspricht der Wert für 2007 eher dem Wohnungsbauvolumen der Jahre 2004 und 2005. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, so das Amt für Stadtentwicklung, dass in die Statistik für 2006 auch noch Bauvorhaben eingeflossen sind, die mit Blick auf den Wegfall der Eigenheimzulage noch zum Jahresende 2005 vorgezogen zur Anmeldung gekommen waren, aber erst 2006 hatten bearbeitet werden können. Von den 176 im zurückliegenden Jahr neu genehmigten Wohngebäuden waren knapp 70 Prozent Ein- und Zweifamilienhäuser. Im Geschosswohnungsbau wurden 517 Wohnungen genehmigt, darunter allein 233 Wohnungen in Gebäuden mit 13 und mehr Wohnungen. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta/Statistik.

Stadt Karlsruhe Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 4. Februar 2008 Nummer 4

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , , ]

Die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt ist Thema im Ausländerbeirat [04.02.2008]

Über den aktuellen Sachstand der „Karlsruher Leitlinien zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern“ beraten die Mitglieder des Ausländerbeirats, der unter der Leitung von Bürgermeister Harald Denecken am Mittwoch, 13. Februar, um 15.30 Uhr im Raum 103 (Bildungs-Informations-Zentrum) in der Agentur für Arbeit in der Brauerstraße 10 zusammenkommt. In der öffentlichen Sitzung informiert danach der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Hartmut Pleier, über die Integration von Migranten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, und auch das Seniorenbüro berichtet über seine Arbeit.

Stadt Karlsruhe Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 4. Februar 2008 Nummer 3

Wo wurde das veröffentlicht? [Rubrik: ] [Tags: , , ]