Spezialtiefbauarbeiten für Kombilösung am Ettlinger Tor [09.03.2009]

Der Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße durchquert insgesamt sieben unterirdische Haltestellen. Die Baugrubensohlen aller Haltestellen werden mit dem Düsenstrahlverfahren hergestellt. Bei diesem Verfahren werden mittels entsprechender Bohrlanzen begrenzte Betonkörper im Untergrund von der Oberfläche aus hergestellt.

Im Vorgriff auf die Hauptbaumaßnahmen lässt die KASIG auf der Grünfläche neben dem Landratsamt südwestlich des Ettlinger Tores in den kommenden Wochen eine vorgezogene Grundsatzprüfung durchführen, die der Optimierung von Herstellungsparametern für die Injektionskörper in Kombination mit Zugpfählen dient. Die Arbeiten waren schon lange geplant und stehen in keinem Zusammenhang zu der Ereignissen von Köln.

Anfang dieser Woche beginnen zunächst die Erdarbeiten zur Vorbereitung der Arbeitsfläche. Im Anschluss kommt dann ein Spezialtiefbauunternehmer zur Ausführung der Düsenstrahlarbeiten zum Einsatz. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April andauern. Der Rad- und Fußweg entlang der Ettlinger Straße bleibt aufrechterhalten.

Presseinformation vom 9. März 2009

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Kombilösung: KASIG nimmt zu Sicherheit im Tunnel und zum Nutzen-Kosten-Indikator Stellung [26.02.2009]

Die Planungen des Stadtbahntunnels erfüllen die bundesweit gültigen Verordnungen und Richtlinien für den Bau und den Betrieb von Straßenbahnen. Mit dieser erneuten Klarstellung reagiert die KASIG auf in der Öffentlichkeit kursierende Behauptungen zum Thema Sicherheit im Stadtbahntunnel sowie zum Nutzen-Kosten-Indikator. In den für den Stadtbahntunnel geltenden Regelwerken ist festgeschrieben, so die KASIG in ihrer Stellungnahme, dass ein Sicherheitsraum von mindesten 70 Zentimeter Breite und zwei Meter Höhe erforderlich ist. Allerdings darf die Breite bei runden Querschnitten bis auf eine Höhe von 30 Zentimetern über der Gehebene auf 60 Zentimeter eingeschränkt werden. Diese Vorgaben sind beim Stadtbahntunnel eingehalten und von der zuständigen technischen Aufsicht genehmigt, so die KASIG.

Stichwort Wirtschaftlichkeit: Nur unwesentlich werde der Nutzen-Kosten-Indikator, der ein Maß für die Wirtschaftlichkeit darstellt, durch die Kostenaktualisierung beeinflusst und liege nicht, wie veröffentlicht, nahe bei 1,0, erläutert die KASIG. Die Systematik der so genannten Standardisierten Bewertung sieht für die Ermittlung von Nutzen und Kosten ein Bezugsjahr vor. Damit sollen konjunkturelle und inflationsbedingte Einflüsse ausgeblendet werden. Ohne diese Systematik hätte sich beispielsweise im vergangenen Jahr durch die hohen Benzinpreise ein erheblich höherer Nutzen errechnet. Die KASIG weist abschließend darauf hin, dass das Innenministerium von Baden-Württemberg inzwischen auf eine Landtagsanfrage hin erklärt hat, dass das Land aufgrund der bisher bekannten Daten keine Veranlassung sieht, von seiner Förderzusage aus der abgeschlossenen Finanzierungsvereinbarung abzurücken.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Donnerstag, 26. Februar 2009 Nummer 7

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Personeller Wechsel bei der KASIG [12.02.2009]

Nachdem die Kombilösung mit dem Beschluss zur Planfeststellung, den Finanzierungszusagen von Bund und Land sowie der Fertigstellung der Planung in die Projektphase der Realisierung gestartet ist, steht auch ein Wechsel in der Projektleitung bei der Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) an. Der bisherige Projektleiter und Prokurist Gerhard Schönbeck übergibt den Stab für die Ausführungsphase an Uwe Konrath.

Gerhard Schönbeck wechselt zum 31. März 2009 wieder in das Tiefbauamt als Bereichsleiter Straßenwesen zurück und übernimmt dort auch die Funktion des stellvertretenden Amtsleiters. Er bleibt Prokurist für den notwendigen Übergangszeitraum. Über 16 Jahren hinweg hat Gerhard Schönbeck die U-Strab und später dann das Nachfolgeprojekt Kombilösung vor allem technisch begleitet. In seiner neuen Funktion bleibt er in wichtigen Fragen weiterhin mit dem Projekt Kombilösung als Vertreter des Straßenbaulastträgers verbunden.

Sein Nachfolger Uwe Konrath ist derzeit als Leiter der Bauabteilungen bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Albtal Verkehrs Gesellschaft (AVG) tätig. Uwe Konrath arbeitet seit 1985 für die Stadt Karlsruhe beziehungsweise deren Tochtergesellschaften AVG und VBK. Er war bisher maßgeblich am Aufbau und Ausbau des „Karlsruher Modells“ beteiligt und verfügt über große Erfahrung in der Realisierung von Verkehrsprojekten in der Stadt und der Region Karlsruhe.

Presseinformation vom 12. Februar 2009

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Erste Erkundungsbohrungen für Kombilösung in den Bereichen der geplanten Haltestellen und Rampen [03.07.2008]

Ab Dienstag, (8. Juli) lässt die Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) in den Bereichen der Kombilösung, in denen sich künfig die unterirdischen Haltestellen und Rampen zum Stadt- und Straßenbahntunnel befinden, Erkundungsarbeiten ausführen. Die Rammkernbohrungen mit Kleinbohrgeräten erstrecken sich auf den Bereich Durlacher Allee, Kaiserstraße und Kaiserallee zwischen der Haltestelle Gottesauer Platz und dem Helmholtz-Gymnasium sowie im Südabzweig Ettlinger Straße vom Marktplatz bis zur Haltestelle Augartenstraße. Die Arbeiten werden bis 1. August dauern.

Der Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße wird insgesamt sieben unterirdische Haltestellen durchqueren. Beim Gottesauer Platz, am Mühlburger Tor sowie zwischen Augartenstraße und Vierordtbad ist jeweils ein Rampenbauwerk zur Ein- und Ausfahrt in den Tunnel vorgesehen sowie drei neue oberirdische Haltestellen. Im Bereich der künftigen Haltestellen und Rampen werden für die weiteren Planungsphasen zusätzliche Baugrunddaten benötigt, die jetzt erhoben werden.

Die Bohransatzpunkte liegen zumeist außerhalb der Gleisanlagen und sind so gewählt, dass für Anlieger und Verkehrsteilnehmer nur in geringem Umfang Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Die Erkundungstiefe beschränkt sich auf die oberen ein bis fünf Meter, so dass pro Bohrung etwa eine bis zwei Stunden benötigt werden. An den Bohrpunkten, die im Gleisbereich liegen, werden möglicherweise nachts die notwendigen Bohrungen vorgenommen.

KASIG-Presseinfo vom 3. Juli 2008

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Erkundungsbohrung in der Kaiserstraße [09.05.2008]

Nach Pfingsten wird die KASIG in der Kaiserstraße eine zusätzliche Erkundungsbohrung durchführen lassen. Die Aufschlussbohrung am Dienstag und Mittwoch, 13. und 14. Mai, wird zur Ergänzung der bisherigen vorliegenden Daten zum Baugrund und zum Grundwasser im Bereich des geplanten Stadtbahntunnels benötigt.

Der Bohransatzpunkt befindet sich außerhalb der Gleisanlagen im Bereich der Kleinen Kirche und wurde so ausgewählt, dass für die Anlieger nur in geringem Umfang Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Für die Bohrarbeiten wird eine Fläche von rund 5 × 15 Metern für Geräte und Hilfsfahrzeuge benötigt.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 9. Mai 2008 Nummer 3

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