Europäische Spargel- und Erdbeerbörse bis 2012 in Karlsruhe [04.03.2008]

Verband gibt Messe Karlsruhe langfristige Standortgarantie

Die Fachmesse im Bereich Technik und Dienstleistungen für die Spargel- und Erdbeerproduktion – Europäische Spargel- und Erdbeerbörse – bleibt bis 2012 dem Messe-Standort Karlsruhe erhalten. Auf Grund der erfolgreichen bisherigen Zusammenarbeit haben der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) und die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) einen weiteren Folgevertrag bis 2012 abgeschlossen. “Diese Fachmesse ist bereits seit 2003 am Standort Karlsruhe fest etabliert – diese langfristige Standortgarantie eines umworbenen Themas festigt das Messeportfolio in Karlsruhe nachhaltig. Ich danke dem VSSE für das Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit”, so KMK-Geschäftsführer Klaus Hoffmann. Auf der Europäischen Spargel- und Erdbeerbörse werden speziell für Spargel- und Erdbeeranbauer umfassende Informationsmöglichkeiten über aktuelle Produkte aus den Bereichen Technik, Dienstleistungen und Betriebsmittel angeboten. Neben einem umfangreichen Ausstellungsprogramm werden den Fachbesuchern zudem Fachvorträge zu den Themen Spargel- und Erdbeerproduktion, sowie Vermarktung geboten. Die Fachmesse hatte sich bei ihrer letzten Auflage im Jahr 2007 erneut als erfolgreiche Informations- und Verkaufsplattform rund um Technik und Dienstleistungen in der Spargel- und Erdbeerproduktion erwiesen. Insgesamt 4.700 Besucher kamen in die Messe Karlsruhe um sich über neue Produktentwicklungen und Trends zu informieren. Rund 220 Aussteller präsentierten sich auf 12.000 Quadratmetern, darunter 34 neu gewonnene Aussteller und 187 Stammaussteller aus insgesamt 10 Nationen.

Die nächste Spargel- und Erdbeerbörse findet vom 21. bis 22. November 2008 statt.

Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

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art KARLSRUHE 2008 mit neuem Besucherrekord [02.03.2008]

Schlussbericht art KARLSRUHE 2008

Umsatzstark, publikumsnah, qualitätvoll

“Wir sind so gut wie ausverkauft”, lautet das Fazit, mit dem der Berliner Galerist Michael Schultz die fünfte art KARLSRUHE abschloss. Es sei sensationell wie sich die Messe entwickelt habe. “Ich bin voller Bewunderung für den Kurator, Ewald Karl Schrade, und das gesamte Team”, lobte Schultz. Auch in diesem Jahr glänzte die “größte und schönste Galerie Süddeutschlands” mit hervorragendem Umsatz, hoher Qualität und exzellentem Service. Erneut konnte die Messe ihre Besucherzahlen steigern. Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH: “Fantastisch, über 38 000 Kunstinteressierte waren in diesem Jahr dabei.” Nicht zuletzt internationale Sammler wie den Niederländer Arie de Knecht oder den Portugiesen Manuel Gardia lockte die Messe nach Karlsruhe. Am Ende verbuchte sie einen Besucheranstieg von rund zehn Prozent. Schrade brachte den Erfolg auf den Punkt: “Die Kunstwelt trifft sich jetzt hier.”

Überregionale Verkaufserfolge

Klassische Moderne und Gegenwartskunst: Das Profil der Messe spiegelt sich in den Verkaufserfolgen. Internationale Galerien, etwa die Art Company AKA aus Seoul (Südkorea), die mit junger Kunst aus ihrem Land handelt, meldeten florierende Geschäfte. Immerhin 15 verkaufte Arbeiten sorgten dort für vollste Zufriedenheit: “Wir kommen wieder”, wissen die Koreaner schon jetzt. Salis & Vertes (St. Moritz, CH) erzielte mit einem Ölgemälde von Tom Wesselmann 240 000 Euro. “Eine wunderschöne Messe”, resümierte Mitarbeiter Philippe David, “enorm viele Besucher, eine hervorragende Organisation. Wir konnten viele Sammler begrüßen und unseren Kundenstamm erweitern. Die art KARLSRUHE ist gelungen.” Ähnliche Stimmen waren in der dm-arena zu hören. Der Chorus-Verlag registrierte stetigen Verkauf am dortigen Stand. Gleiches galt für die Galerie von Dr. Dorothea van der Koelen in Halle 2. Hier vermittelte die renommierte Verlegerin und Galeristin eine Lichtkunstarbeit von Michel Verjux, obendrein fand sie einen privaten Neukunden in Sachen Kunst am Bau.

Gabriele von Loeper (Hamburg) war erstaunt über das “riesige Interesse” des bestens informierten Fachpublikums. Dass die Messe zudem ein reger Ort für den Austausch von Kontakten ist, bestätigten die Düsseldorfer Galeristin Cora Hölzl und die Kölner Galerie Benden & Klimczak. Kollegin Alexandra Irigoyen (Madrid, Spanien) sah die art KARLSRUHE in einem kulturellen Zusammenhang: “Die Messe hilft uns dabei, spanische Künstler im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen”. Und sie sprach der Messe ein großes Kompliment aus: “Wir sind hier sehr freundlich empfangen worden. Alle sind so charmant”. Besonders hoben die Galeristen den professionellen Service seitens des Messeteams hervor.

Neben dem Porsche-Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking fanden auch Frieder Burda und Rüdiger Hurrle den Weg zur art KARLSRUHE. Aber nicht nur Sammler, sondern auch Künstler kamen. Mit 94 Jahren bestimmt einer der ältesten Messegäste überhaupt, besuchte K. O. Götz seine Ausstellung bei der Galerie Schlichtenmaier (die überaus umsatzstark war). Auch Alfonso Hüppi, Horst Egon Kalinowski, Markus Lüpertz, Hans Peter Reuter und Norbert Tadeusz reihten sich ins Publikum ein.

Kunstkritik und Markt: das art meeting – art KARLSRUHE-Preis

Die Kontinuität des art meetings trage jetzt Früchte, urteilte Ewald Karl Schrade. Wichtige Impulse in Richtung Kunstkritik sendete die zweite Veranstaltung der fünften art KARLSRUHE aus. Auf dem Podium, wo die Kunstjournalistin Dorothee Baer-Bogenschütz für die Moderation sorgte, diskutierten Prof. Klaus Honnef (freier Kunstkritiker, Bonn), Hans-Joachim Müller (freier Kunstkritiker, Freiburg) und Dr. Susanne Schreiber (Redaktionsleiterin “Kunstmarkt” beim Düsseldorfer “Handelsblatt”) über die Entwicklungen und die Rolle einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kunst in den Medien. Schreiber berichtete von ihren Redaktionserfahrungen. “Wir wollen den Markt transparent machen”, beschrieb sie ihr Anliegen. Allerdings sieht sie eine Gefährdung des Journalismus durch den zusehends steigenden Druck auf ihre Redaktion Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Klaus Honnef konstatierte einen bedrohlichen Wandel der Kritik hin zur Verbreitung nackter, bedeutungsloser Zahlen – anstelle von Inhalten. Das einzige objektivierbare Kriterium an der Kunst sei ihr Preis.

Ebenso unterhaltsam wie intelligent fragte Hans-Joachim Müller, ob man die Kunstkritik amtlich schützen solle. Was zunächst zynisch klang, hat durchaus seine Berechtigung. Heute, so Müller, beschränke sich der Kunstjournalismus allzu oft auf die Nacherzählung von Erfolgsstorys und Künstler-Biografien. Der Kritiker, verwirrt von der Unüberschaubarkeit der ganz unterschiedlichen Kunstszenen, wisse bisweilen nicht mehr als der Laie und könne deshalb keine Richtschnur vorgeben. Müller appellierte an seine Kollegen, wieder genauer hinzuschauen: “Kritik hat mit Unterscheidenkönnen zu tun. Es geht um das Interesse an der Sache selbst”, so seine Überzeugung.

Zur diesjährigen Messe-Ausgabe wurde der erste art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe verliehen. Die Geehrten sind der Künstler Reto Boller (Jahrgang 1966) und die Galerie Mueller-Roth (Stuttgart). Der Künstler bot laut Auswahlgremium die beste One-Artist-Show. Angekauft wurden mit den 15 000 Euro zwei Werke aus der Schau. Sie dienen dem Aufbau der art KARLSRUHE-Collection.

Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, war denn rundum zufrieden: “Die art KARLSRUHE hat sich in kürzester Zeit ihren Platz im Kreis der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum erobert. Aber auch international ist sie zu einem Begriff und zu einer festen Adresse geworden.”

Hervorragende Voraussetzungen also fürs nächste Jahr, wenn die sechste art KARLSRUHE vom 5. bis 8. März 2009 ihre Tore öffnet.

KMK Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

Abt. Presse/Öffentlichkeitsarbeit

2.3.2008

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Conga-Award 2008 [25.02.2008]

Kongresszentrum Karlsruhe in den deutschen TOP-TEN

Veranstaltungsplaner haben entschieden: Das Kongresszentrum Karlsruhe zählt zu den besten Kongresszentren in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Befragung von Fachleuten der Tagungs- und Veranstaltungsbranche. In zehn Kategorien wurden jeweils die zehn besten Vertreter ermittelt. In der Kategorie Kongresszentren wurden die drei Erstplatzierten im Rahmen eines feierlichen Galaabends in Mainz auf das Treppchen gebeten – sieben weitere Kongresszentren dürfen sich zur deutschen TOP-TEN zählen, so auch das Kongresszentrum Karlsruhe. „Eine tolle Auszeichnung und eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Klaus Hoffmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK). Der Conga Award ist eine Auszeichnung, die von der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V. verliehen wird. Er richtet sich an Auftraggeber aus der Industrie und zeigt, was in der Tagungsbranche zurzeit state-of-the-art ist. Besonders wichtig war den Organisatoren, dass eine Vielzahl von Experten die Preisträger bestimmt. Über 25.000 Veranstaltungs-planer entschieden, welche Anbieter in den Kategorien die Auszeichnung erhalten. „Es ist etwas besonderes, wenn uns die Branchenfachleute unter den TOP-TEN sehen und nicht eine kleine Jury“, sagt Klaus Hoffmann.

Die Auszeichnung für die KMK unterstreicht die erfolgreiche Entwicklung des vergangenen Jahres. „Wir spüren einen deutlichen Aufwärtstrend“, so Hoffmann, „internationale Großkongresse wie die zuletzt erfolgreich zu Ende gegangene IT-Trans bestätigen die positive Entwicklung im Kongress-Bereich. Für 2008 stehen mit der webinale 08, der ProcessNet Jahrestagung 08 und der ISWC 08 (International Semantic Web Conference) weitere Großkongresse mit jeweils 1000 bis 2000 Teilnehmern ins Haus. Für 2009 konnte schon der Kammertag der deutschen Steuerberater und der Future Security- Sicherheitskongress eingebucht werden. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) wird unseren Kongressbereich weiter stärken“, so Hoffmann weiter.

KMK Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

Abt. Presse/Öffentlichkeitsarbeit

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Wechsel in der KMK-Geschäftsführung: [12.02.2008]

Hoffmann folgt auf Böse

Klaus Hoffmann wird zum 1. März 2008 der Nachfolger von Gerald Böse als Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress- GmbH (KMK). Das hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung (12. Februar 2008) entschieden.

„Das Votum des KMK-Aufsichtsrats gewährleistet personelle Kontinuität an der Spitze der KMK und schafft gleichzeitig die Voraussetzung, den Übergang zeitnah und mit der gebotenen Sorgfalt zu gestalten“, wertet Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Beschluss des Aufsichtsgremiums. „So kann die Messegesellschaft mit ihren neuen, vielversprechenden Messethemen und den eingeführten Veranstaltungen auch weiterhin Kurs halten“. Dem scheidenden Geschäftsführer Gerald Böse wünscht das Karlsruher Stadtoberhaupt eine glückliche Hand bei der Bewältigung der neuen Herausforderung.

Gerald Böse (46) verlässt die KMK und wechselt zur Kölnmesse. Der Aufsichtsrat der Kölnmesse hatte ihn in seiner Sitzung vom 7. Februar 2008 zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Kölnmesse bestimmt. Böse war seit Anfang 2006 bei der KMK und brachte die Neustrukturierung der Messe- und Kongress-Gesellschaft voran. Außerdem hat Gerald Böse neue Netzwerke für die KMK erschlossen, das Portfolio zielgerichtet erweitert und die Internationalisierung vorangetrieben.

„Ich wünsche Gerald Böse für seine neue Aufgabe alles Gute und danke ihm für die geleistete Arbeit“, sagte KMK-Aufsichtsratschefin Margret Mergen.

Der scheidende Geschäftsführer Böse bedankte sich bei den „Mitarbeitern der KMK für den Einsatz gerade in der Phase der Neuausrichtung sowie bei den Partnern und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen.“

Zum 1. März 2008 hat der Aufsichtsrat der KMK zunächst den bisherigen Leiter des Zentralbereiches Personal, Recht und Finanzen der KMK, Klaus Hoffmann (47), als Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress- GmbH bestellt. Der gebürtige Karlsruher ist seit 2006 im Unternehmen und war zuvor kaufmännischer Leiter und Leiter der Händlernetzentwicklung beim Nutzfahrzeughersteller Iveco.

„Unterstützt wird Klaus Hoffmann von einer starken zweiten Führungsebene, die bereits in der Vergangenheit der Geschäftsführung mit Rat und Tat zur Seite stand. Außerdem kann er auf ein motiviertes Team bauen, dass im Jahr 2008 mit neuen Veranstaltungen gestärkt an den Markt geht“, ergänzt Aufsichtsratschefin Margret Mergen.

Im Anhang finden Sie ein Portraitfoto von Klaus Hoffmann.

Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK)

Bereichsleiter Presse, Öffentlichkeitsarbeit & Protokoll

Karlsruhe, 12. Februar 2008

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