Studie vorgestellt / Projekt wird zügig weiter verfolgt / Gemeinsame Sitzung von Wirtschaftsförderung und Kulturausschuss
Das kreative Potential in Karlsruhes Hochschulen und in der Studentenschaft solle künftig ein noch größerer „Treiber“ für den Wirtschafts- und Kulturstandort Karlsruhe sein, stellte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen auf dem Fahrgastschiff „Karlsruhe“ fest. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Kultur und Wirtschaftsförderung sprachen sich am Mittwoch, 14. Juli, die Mitglieder für die Umsetzung des Bau- und Sanierungsvorhabens Kreativgründerzentrum in der ehemaligen Schweinemarkthalle des Kreativparks aus. Die bisherigen Überlegungen sollen auch auf der Grundlage der Studie vorangetrieben werden.
Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung hatte ihre Potentialanalyse zum Kreativpark Karlsruhe vorgestellt. Auf der Sitzung, die gemeinsam mit Kulturbürgermeister Wolfram Jäger und Baubürgermeister Michael Obert geführt wurde, folgten die Ausschussmitglieder dem Verwaltungsvorschlag, Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Studie zügig weiter zu bearbeiten. Dies solle innerhalb der nächsten drei Monate geschehen. Unter anderem solle mit Studierenden das konkrete Raumpotential des Gründerzentrums besprochen und geprüft werden. Zudem bedürfe es noch detaillierter Kriterien für den späteren Betrieb des Gründerzentrums und die klärende Frage, welche Mieter dort einziehen können. Ein Kreativgründerzentrum stehe in Wechselwirkung zu seinem Umfeld und der Akzeptanz von Politik, Wirtschaft, der Hochschulen und der Kulturszene, hieß es in den Ausschüssen weiter. Aus diesem Grunde sei es erforderlich, das Konzept im Kontext mit den sonstigen Einrichtungen des Kreativparks weiterzuentwickeln.
Margret Mergen betonte, dass die weiteren Arbeitsschritte von Wirtschaftsförderung, Kulturamt und Fächer GmbH parallel zum baulichen Entwicklungskonzept durch die Fächer GmbH geführt werden, um schnell eine Weiterentwicklung des alten Schlachthofs einerseits und den Aufbau der Kreativwirtschaft in Karlsruher andererseits zu erreichen. Es sei an der Zeit, die Kreativität in Karlsruhe zu „pushen“, sprach sich Kulturamtschefin Dr. Susanne Asche für die Kulturoffensive an der Durlacher Alle aus. In dieser Einschätzung war sich Asche mit den Stadträtinnen und Stadträten der Ausschüsse einig, deshalb sprachen sich die Ausschussmitglieder in der Mehrheit dafür aus, zeitnah mit dem Umbau der Schweinehalle zu beginnen.
Ziel des Kreativgründerzentrums ist es, Innovation, Kreativität sowie Kunst und Kultur miteinander zu verbinden. Die Fraunhofer Studie hatte Merkmale der Kreativwirtschaft, die wirtschaftliche Struktur und Rahmenbedingungen am Standort Karlsruhe sowie eine Potenzialanalyse für ein Kreativzentrum untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Karlsruhe mit seinen Hochschulen, der Universität und dem ZKM über Einrichtungen verfüge, die Nutzer für ein Kreativgründerzentrum hervor bringen. Unterstellt, dass sich zehn Prozent der Studierenden aus kreativwirtschaftsnahen Studiengängen selbstständig machen und die durchschnittliche Studiendauer sechs Jahre betrage, sei jedes Jahr mit 100 neuen selbstständigen Interessenten zu rechnen. Rund 6 400 Studierende, das sind rund 20 Prozent aller Karlsruher Studenten, belegen derzeit Studiengänge, die der Kreativwirtschaft zugerechnet werden können. Außerdem zeige die Nachfrage, dass Karlsruhes Kreative das Areal gut annehmen. Der Untersuchung sind auch landespolitische Ansatzpunkte für das Karlsruher Vorhaben zu entnehmen: So plane das Land Baden-Württemberg, Personalkosten von Stellen für Netzwerke in der Kreativwirtschaft mit bis zu 50 Prozent zu fördern.
Sonder-Pressedienst vom Freitag, 16. Juli 2010
Presse- und Informationsamt, Karlsruhe
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: 2010,
kultur,
oststadt]
Kreis Karlsruhe. Der Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbundes und des Sparkassenverbands Baden-Württemberg ist seit 1991 eine etablierte Auszeichnung im Land Baden-Württemberg. Auch in diesem Jahr wieder sollen herausragende Verdienste um die Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung von Kulturlandschaften gewürdigt werden. Ausgezeichnet werden Ausschnitte unserer Kulturlandschaft, in welchen eine nachhaltige, traditionsbewusste Nutzung der Landschaft im Gleichgewicht mit der Ökologie, den Charaktermerkmalen der Landschaft und der Ästhetik erfolgt. Zusätzlich zu der Auszeichnung wird durch die Sparkassenstiftung Umweltschutz für die beste eingereichte Arbeit eine Prämie in Höhe von 12.500 Euro vergeben. Mit diesem Preisgeld, das auch aufgeteilt werden kann, soll das private Engagement gefördert und unterstützt werden.
Parallel zum Kulturlandschaftspreis wird vom Schwäbischen Heimatbund in Verbindung mit dem Schwäbischen Albverein, dem Schwarzwaldverein und dem Landesamt für Denkmalpflege in Baden-Württemberg wiederum ein Sonderpreis für besondere Verdienste um die Dokumentation und Erhaltung von Kleindenkmälern vergeben. Viele Kleindenkmäler sich von geringen Ausmaßen und der Bevölkerung oft so allgegenwärtig, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Sühnekreuze, Grenz- und Gedenksteine, Trockenmauern, Feld und Wegekreuze, sind Zeugen vergangener Tage. Sie zu erhalten, ist ein Ziel des Schwäbischen Heimatverbands.
Bewerben können sich Personen, Gruppen oder Vereine, die sich um den Erhalt von Kulturlandschaften oder Kleindenkmälern besonders verdient gemacht haben. Die Objekte müssen im Vereinsgebiet des Schwäbischen Heimatbundes, also den ehemals württembergischen und hohenzollerischen Landesteilen und der angrenzenden Gebiete liegen.
Über die Verleihung entscheidet eine Jury, der Preis wird im Herbst 2009 in einer öffentlichen Veranstaltung übergeben.
Kostenlose Informationsbroschüren mit den Teilnahmebedingungen und Beispielen sind beim Schwäbischen Heimatbund in Stuttgart sowie bei allen Württembergischen Sparkassen erhältlich. Bewerbungen im Format DIN A 4 mit Fotos können bis zum 29. Mai 2009 beim Schwäbischen Heimatbund, Weberstr. 2, 70182 Stuttgart, Telefon 0711 23942-47, Fax 0711 23942-44, E-Mail metzger at schwaebischer-heimatbund.de eingereicht werden.
MEDIEN-INFORMATION
Nr. 189 vom 31.03.2009
[Rubrik: Landkreis-Karlsruhe] [Tags: auszeichnung,
kultur]
Zum Tode von Bernhard Heinrich Lott kondolierte Oberbürgermeister Heinz Fenrich der Ehefrau Doris Lott und sprach ihr im Namen der Stadt tiefes Mitgefühl aus. Das Stadtoberhaupt wünschte ”für die schwere Zeit des Abschieds Kraft, Trost und Zuversicht”. Mit dem Verstorbenen sei ”ein besonderer Mensch gegangen, ein Schriftsteller, dessen Herz seiner Heimat gehörte und ein Lehrer, für den Schule stets mehr war, als nur ein Ort der Wissensvermittlung”. Insbesondere würdigte Heinz Fenrich die von Lott gegründete Seniorenhilfe der Realschule Karlsruhe-Rüppur, wo er als Lehrer arbeitete. Bekannt wurde Bernhard Heinrich Lott als Schriftsteller, dessen mundartliche Werke über seine Heimat, die Jagst und das ”Drei-Strom-Land” im Norden Baden Württembergs viele Auszeichnungen erhielten. Im Herbst dieses Jahres hätte der Lehrer, Dichter, Autor und Landwirt die Heimat-Medaille des Landesausschusses für Heimatpflege erhalten.
Stadt Karlsruhe
Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Donnerstag, 12. Juni 2008 Nummer 12
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: autor,
kultur]
Zum Tode des Karlsruher Kinobesitzers Georg Fricker hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich dessen Lebenspartner Cornel Bodnar seine Anteilnahme ausgesprochen. “Zu dem schmerzlichen Verlust spreche ich Ihnen im Namen der Stadt Karlsruhe wie auch persönlich herzliches Beileid aus,“ schreibt der OB in einem Brief. Mit Georg Fricker habe die Stadt eine Persönlichkeit verloren, die in der Karlsruher Kinowelt bleibende Spuren hinterlässt. Die Filmkunst und das Kino „waren seine Passion und Leidenschaft“. Mit dem Erwerb des Kinos “Schauburg” 1971 habe er dem Film ein anspruchsvolles Forum geschaffen, würdigt Fenrich den Verstorbenen: “Mit dem Filmpalast am ZKM brachte Georg Fricker eine Einrichtung mit Ausstrahlung weit über Karlsruhe hinaus in die Erfolgsspur”.
Stadt Karlsruhe
Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Dienstag, 10. Juni 2008 Nummer 9
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: kultur]
Fachleute aus Lublin, Lüttich, Temeswar, Straßburg und Nancy in Karlsruhe
Um „Stadt- und Kulturgeschichte“ sowie „Jugendstil“ ging es auf Einladung der Stadt am 4. und 5. Juni bei einer Arbeitstagung von Kulturchefs und Museumsleitern. Seit 2002 treffen sich Kulturfachleute aus Karlsruhe, Nancy und deren Partnerstädten, um gemeinsam europäische Kultur-Netzwerke zu bilden. Die Experten aus Nancy – an der Spitze hier die gerade neu gewählte Kulturstadträtin Jocelyn Rebout – , Karlsruhe, Temeswar, Lublin, Lüttich und seit langer Zeit auch wieder aus Straßburg besuchten das Prinz-Max-Palais, das Badische Landesmuseum, das ZKM und die Städtische Galerie sowie die Kunsthalle, um Neuausrichtungen und moderne Konzeptionen zu diskutieren. Erstmals einbezogen waren die osteuropäischen Partnerstädte Lublin (Nancy) und Temeswar (Karlsruhe). Solche grenzüberschreitenden Netzwerke zwischen Museen bei der Arbeit an konkreten Projekten aufzubauen, sah Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche bei der Begrüßung als „zentrale Aufgabe der Zukunft“.
So freute sich Organisatorin Elisabeth Schraut, Kulturamt, denn auch über die rege Diskussion und zahlreiche Ideen für gemeinsame Projekte. So kamen beispielsweise aus Lublin, wo die Gedenkstätte Maidanek liegt, die Anregung, eine gemeinsame Tagung zu Stätten der Erinnerung zu veranstalten und eine Präsentation über eine dort liegende, baugeschichtlich bedeutsame mittelalterliche Kapelle zu erarbeiten. Möglich wären außerdem mehrere Fotoausstellungen in Straßburg oder Lublin. An einer Majolika-Schau hat Temeswar Interesse. Das Badische Landesmuseum will seine französische Jugendstilreihe im Herbst 2009 nach Callé und den Brüdern Daumes mit einer dritten Schau über Louis Majorelle fortsetzen. Zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Kulturaustauschs soll zudem eine deutsch-französische Broschüre aufgelegt werden, die 2009 dem Jugendstil gewidmet sein könnte. Darüber hinaus hat die Stadt Straßburg Karlsruher Museen eingeladen, sich im Herbst mit einem gemeinsamen Stand am jährlichen Infomarkt während der „journeé du patrimoine“ zu beteiligen.
Auf reges Interesse stieß außerdem das Projekt „Europäischer Stadtbrief“, das während der Bewerbung Karlsruhes zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 ins Leben gerufen wurde. Elke Mai, neue Abteilungsleiterin „Allgemeine Kultur“, stellte die Überlegungen zur Fortschreibung des Privilegienbriefs, mit dem Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm 1715 Ansiedlungswillige aus vielen Ländern in seine neue Stadt gezogen hatte, vor. Darin sind bereits Ergebnisse aus zwei früheren Workshops in St. Gallen und Temeswar eingeflossen. Im Zentrum steht jetzt die Frage, in wieweit ein neu zu definierender europäischer Stadtbrief in einem Prozess der Selbstverständigung vernetzend für andere Kulturstädte sein könnte, um so Kultur als verbindendes Element zwischen Menschen in Europa einsetzen zu können. Im Juni gibt es dazu auch ein Treffen mit den Verantwortlichen der designierten Kulturhauptstadt 2010 Essen/Ruhr, die sich möglicherweise mit anderen Städten an der Fortschreibung beteiligen will.
Stadt Karlsruhe
Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Dienstag, 10. Juni 2008 Nummer 4
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: kultur]
Stiftungen und Stifter sind das Thema beim öffentlichen Kulturfrühstück am Freitag, 30. Mai, um 10 Uhr im Restaurant „Besitos“ am Marktplatz. Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche will an dem Morgen mit Fachleuten aus dem Stiftungswesen, mit Stiftern und Bürgern über die seit Jahren zunehmenden Stiftungen in Deutschland sprechen. Die Initiativen fördern soziale, sportliche und kulturelle Projekte, engagieren sich im Umwelt- und Tierschutz, für die Denkmalpflege oder für Kunstsammlungen. Unter dem Leitmotiv „Tu Gutes und rede darüber“ wird die Kulturamtschefin mit ihren Gästen unter anderem über die Motivation von Stiftern sprechen. Auch der Frage, was können und wollen Stiftungen leisten und wo sind ihre Grenzen, soll in lockerer Frühstücksrunde nachgegangen werden.
Stadt Karlsruhe
Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Mittwoch, 21. Mai 2008 Nummer 6
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: kultur,
stiftung,
veranstaltung]
Aus Anlass des deutschlandweiten Tages der Archive präsentieren sich am Samstag, 1. März, die Karlsruher Archive mit einer Auswahl ihrer Sammelstücke im Stadtarchiv, das sich in der Alten Pfandleihe in der Markgrafenstraße 29 befindet. Das Generallandesarchiv, das Landeskirchliche Archiv, das Kreisarchiv, das Universitätsarchiv, das Scheffelarchiv im Museum für Literatur am Oberrhein und das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau bieten von 11 Uhr bis 17 Uhr einen Einblick in ihre Arbeit. Das Stadtarchiv selbst zeigt gemäß des Mottos „Heimat und Fremde“, mit dem der 4. Tag der Archive überschrieben ist, unter dem Titel „Neue Heimat Karlsruhe? Einwanderung in die Fächerstadt 1950-1988“ eine Auswahl von Fotos des ehemaligen BNN-Fotografen Horst Schlesiger.
Weitere Informationen auf dem Stadtserver.
Stadt Karlsruhe
Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Dienstag, 26. Februar 2008 Nummer 3
[Rubrik: Stadt-Karlsruhe] [Tags: ausstellung,
heimat,
kultur]
12. Karlsruher Gespräche finden vom 15. bis 17. Februar statt
Wie sehen Personen mit Migrationshintergrund das Zusammenleben in Europa und die Herausforderung pluraler Identitäten? Welche Aspekte erachten sie als entscheidend für den Zusammenhalt der europäischen Gesellschaft und wo sehen sie Handlungsbedarf? Diesen Fragen widmet sich das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale der Universität Karlsruhe (TH) mit den Vorträgen, Diskussionen und Aufführungen, die
vom 15. bis 17. Februar
bei den 12. Karlsruher Gesprächen
stattfinden. Das Motto lautet „Mein Europa – Dein Europa: Innenansichten von Nicht-Europäern“. Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur, die nicht aus Europa stammen, ihren Lebensmittelpunkt aber in einem europäischen Land haben, befassen sich mit Integrationsfragen in Europa. Dabei stehen etwa das Zusammentreffen verschiedener Kulturen und die Gefahr von Parallelgesellschaften im Mittelpunkt. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Schirmherrschaft für die Karlsruher Gespräche 2007 und 2008 übernommen.
Zur Eröffnung trägt am Freitag, 15. Februar, Professor Dr. Shlomo Ben Ami vor, Vizepräsident des Toledo International Centre for Peace in Madrid. Als israelischer Außenminister von 2000 bis 2001 beschäftigte ihn die Palästina-Frage. Ben Ami war ein politischer Gegner von Shimon Peres und trat unter der Regierung von Ariel Sharon zurück.
Zum Auftakt des Symposiums am Samstag, 16. Februar, spricht der ägyptische Literaturwissenschaftler Professor Dr. Nasr Hamid Abu Zayd. Weil er den Koran kritisch deutet, musste er seine Ehe auflösen, zudem erhielt er zahlreiche Morddrohungen. Diese Vorkommnisse zwangen ihn 1995 ins Exil nach Holland. Zu Gast ist auch die Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek. Sie ist in der Türkei geboren und emigrierte im Jahr 1968 mit ihren Eltern nach Deutschland.
Mit auf dem Podium „Europäischer Integrationsrat“ am Sonntag, 17. Februar, sitzt der Soziologe, Wirtschaftswissenschaftler und Romanautor Dr. Azouz Begag, ehemaliger Minister für Chancengleichheit in Frankreich, dessen Eltern aus Algerien nach Frankreich kamen.
Das Abendprogramm der Karlsruher Gespräche besteht aus kulturell-künstlerischer Darbietungen, wie etwa der Filmnacht in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender ARTE im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Zu sehen sind vier Filme zum Thema europäische Integration. Der chinesisch-französische Künstler und Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian steht für ein Gespräch zur Verfügung und zeigt seinen Film La Silhouette sinon l’ombre (2006). Eine Ausstellung seiner Bilder wird im ZKM acht Wochen lang zu sehen sein. Gao ließ sich 1988 als politischer Flüchtling in Paris nieder und nahm 1998 die französische Staatsbürgerschaft an.
Die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG als Hauptsponsor und die Stadt Karlsruhe unterstützten die Veranstaltung erneut finanziell.
Das Programm:
Freitag, 15. Februar
15 Uhr: Interkulturelles Karlsruhe? Eine Stadterkundung auf den Spuren von Menschenrechten und Chancengleichheit, gefördert von der Landesstiftung Baden-Württemberg, Treffpunkt Museum beim Markt
19:30 Uhr: Eröffnung, SpardaEvent-Center (Baumeisterstraße 21)
Samstag, 16. Februar
9:30 Uhr: Symposium, IHK Karlsruhe, Saal Baden (Lammstraße 13-17)
19 Uhr: Vernissage zur Ausstellung „Gao Xingjian: Papier Tusche Film“, ZKM (Lorenzstraße 19)
20 Uhr: ARTE Filmnacht, ZKM
Sonntag, 17. Februar
11 Uhr: Matinee/Podiumsdiskussion, SpardaEvent-Center
15 Uhr: Interkulturelles Karlsruhe? Eine Stadterkundung (siehe Freitag)
17 Uhr: La Silhouette: Filmpräsentation und Gespräch mit Gao Xingjian, ZKM
20 Uhr: Jean-René Lemoine: Face à la Mère – Szenische Lesung in Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, INSEL (Karlstraße 49b)
Das vollständige Programm der Karlsruher Gespräche findet sich auf www.zak.uni-karlsruhe.de im Internet.
Weitere Informationen:
ZAK
Ina Scholl, ina.scholl@zak.uka.de, Tel. 0721/608-7910 (Organisation)
Sigrid Peters, sigrid.peters@zak.uni-karlsruhe.de, Tel. 0721/608-8027 (Pressearbeit)
Universität Karlsruhe (TH)
Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing (PKM)
Pressemeldung 005 / 05.02.2008 / pe-ele
[Rubrik: KIT] [Tags: integration,
karlsruhe,
kultur]