Ausstellung "Wasser im Alltag" [25.11.2008]

Die Stadtwerke Karlsruhe und die Europäische Brunnengesellschaft zeigen
im Wasser- und Brunnenmuseum Wasserbilder der “Realisten Karlsruhe”

In einer Sonderausstellung des Wasser- und Brunnenmuseums der
Stadtwerke Karlsruhe zeigt die Künstlergruppe “Realisten Karlsruhe” ab
Samstag, 29. November, Bilder zur alltäglichen Verwendung des Wassers in
allen Lebenslagen. Der Bogen ist hierbei weit gespannt: Die Nutzung des
Wassers als Lebensmittel, im Gewerbe, im Haushalt bis hin zum Sport und
Spaß im und am Wasser. Eine anschauliche Präsentation von
Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag, die mit dem Wasser zu tun haben,
ergänzt die Ausstellung. Darüber hinaus können sich Besucher über die
Geschichte der Trinkwasseruntersuchung informieren.

Die “Realisten Karlsruhe” gründeten sich Anfang der Siebziger Jahre.
Die fünf Künstler Helmut Goettl, Tutilo Karcher, Reinhard Dassler,
Herbert Kämper, Klaus Langkafel und die Künstlerin Waltraud Kniss
vertraten die Kunstauffassung des Realismus, die sich gegen die damals
vorherrschende abstrakte Malerei wandte. Ihre Stillleben und Aquarelle
sind alle gegenständlicher Natur. Das Element Wasser findet sich in
jedem der ausgestellten Bilder in ganz unterschiedlichen Formen wieder.

Die Ausstellung “Wasser im Alltag” findet im passenden Ambiente des
Wasserwerks Durlacher Wald, dem ältesten Wasserwerk der Stadtwerke
Karlsruhe statt. Dort ist seit einigen Jahren das Wasser- und
Brunnenmuseum untergebracht. Besucher fahren mit der Straßenbahn, Linie
6, bis zur Haltestelle Tivoli und gehen über die Wasserwerksbrücke
Richtung Oberwald. Mit dem Auto gelangt man in Richtung Zündhütle über
die Behelfseinfahrt “Wasserwerk” von der Südtangente aus zum Werk.

Die Ausstellung ist vom 29. November bis 31. Dezember 2009 an folgenden
Tagen geöffnet: mittwochs von 16 bis 18 Uhr und jeden 1. Sonntag im
Monat von 14 bis 17 Uhr. An Feiertagen bleibt sie geschlossen. Der
Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit
Textbeiträgen der drei Karlsruher Professoren Dietrich Maier,
Matthias Maier und Hermann J. Roth zu den Themen “Wasser ist zum Trinken
da”, “Der Schatz aus der Tiefe” und “Aspekte zur Ausstellung: Wasser im
Alltag”. Das Vorwort schrieb Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer
der Stadtwerke Karlsruhe.

STADTWERKE KARLSRUHE
Presse-Information vom 25. November 2008

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Führungen und ein Zeitzeuge am Abend [04.03.2008]

In der Städtischen Galerie können sich Besucher am Sonntag, 9. März, um 15 Uhr sowie am Donnerstag, 13. März, von 12.15 bis 12.45 Uhr Führungen durch die Sonderschau „Malerei von Erwin Gross“ anschließen. Die Kinderwerkstatt ist am Sonntag von 15 bis 16.30 Uhr geöffnet. Anschließend spielt Rainer Granzin im Lichthof 10 Piano. Am Mittwoch, 12. März, findet um 18 Uhr in der Reihe „Zeitzeugen am Abend“ ein Gespräch mit dem ehemaligen Chef der Karlsruher Kunstakademie Andreas Franzke statt.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Dienstag, 4. März 2008 Nummer 5

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art KARLSRUHE 2008 mit neuem Besucherrekord [02.03.2008]

Schlussbericht art KARLSRUHE 2008

Umsatzstark, publikumsnah, qualitätvoll

“Wir sind so gut wie ausverkauft”, lautet das Fazit, mit dem der Berliner Galerist Michael Schultz die fünfte art KARLSRUHE abschloss. Es sei sensationell wie sich die Messe entwickelt habe. “Ich bin voller Bewunderung für den Kurator, Ewald Karl Schrade, und das gesamte Team”, lobte Schultz. Auch in diesem Jahr glänzte die “größte und schönste Galerie Süddeutschlands” mit hervorragendem Umsatz, hoher Qualität und exzellentem Service. Erneut konnte die Messe ihre Besucherzahlen steigern. Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH: “Fantastisch, über 38 000 Kunstinteressierte waren in diesem Jahr dabei.” Nicht zuletzt internationale Sammler wie den Niederländer Arie de Knecht oder den Portugiesen Manuel Gardia lockte die Messe nach Karlsruhe. Am Ende verbuchte sie einen Besucheranstieg von rund zehn Prozent. Schrade brachte den Erfolg auf den Punkt: “Die Kunstwelt trifft sich jetzt hier.”

Überregionale Verkaufserfolge

Klassische Moderne und Gegenwartskunst: Das Profil der Messe spiegelt sich in den Verkaufserfolgen. Internationale Galerien, etwa die Art Company AKA aus Seoul (Südkorea), die mit junger Kunst aus ihrem Land handelt, meldeten florierende Geschäfte. Immerhin 15 verkaufte Arbeiten sorgten dort für vollste Zufriedenheit: “Wir kommen wieder”, wissen die Koreaner schon jetzt. Salis & Vertes (St. Moritz, CH) erzielte mit einem Ölgemälde von Tom Wesselmann 240 000 Euro. “Eine wunderschöne Messe”, resümierte Mitarbeiter Philippe David, “enorm viele Besucher, eine hervorragende Organisation. Wir konnten viele Sammler begrüßen und unseren Kundenstamm erweitern. Die art KARLSRUHE ist gelungen.” Ähnliche Stimmen waren in der dm-arena zu hören. Der Chorus-Verlag registrierte stetigen Verkauf am dortigen Stand. Gleiches galt für die Galerie von Dr. Dorothea van der Koelen in Halle 2. Hier vermittelte die renommierte Verlegerin und Galeristin eine Lichtkunstarbeit von Michel Verjux, obendrein fand sie einen privaten Neukunden in Sachen Kunst am Bau.

Gabriele von Loeper (Hamburg) war erstaunt über das “riesige Interesse” des bestens informierten Fachpublikums. Dass die Messe zudem ein reger Ort für den Austausch von Kontakten ist, bestätigten die Düsseldorfer Galeristin Cora Hölzl und die Kölner Galerie Benden & Klimczak. Kollegin Alexandra Irigoyen (Madrid, Spanien) sah die art KARLSRUHE in einem kulturellen Zusammenhang: “Die Messe hilft uns dabei, spanische Künstler im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen”. Und sie sprach der Messe ein großes Kompliment aus: “Wir sind hier sehr freundlich empfangen worden. Alle sind so charmant”. Besonders hoben die Galeristen den professionellen Service seitens des Messeteams hervor.

Neben dem Porsche-Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking fanden auch Frieder Burda und Rüdiger Hurrle den Weg zur art KARLSRUHE. Aber nicht nur Sammler, sondern auch Künstler kamen. Mit 94 Jahren bestimmt einer der ältesten Messegäste überhaupt, besuchte K. O. Götz seine Ausstellung bei der Galerie Schlichtenmaier (die überaus umsatzstark war). Auch Alfonso Hüppi, Horst Egon Kalinowski, Markus Lüpertz, Hans Peter Reuter und Norbert Tadeusz reihten sich ins Publikum ein.

Kunstkritik und Markt: das art meeting – art KARLSRUHE-Preis

Die Kontinuität des art meetings trage jetzt Früchte, urteilte Ewald Karl Schrade. Wichtige Impulse in Richtung Kunstkritik sendete die zweite Veranstaltung der fünften art KARLSRUHE aus. Auf dem Podium, wo die Kunstjournalistin Dorothee Baer-Bogenschütz für die Moderation sorgte, diskutierten Prof. Klaus Honnef (freier Kunstkritiker, Bonn), Hans-Joachim Müller (freier Kunstkritiker, Freiburg) und Dr. Susanne Schreiber (Redaktionsleiterin “Kunstmarkt” beim Düsseldorfer “Handelsblatt”) über die Entwicklungen und die Rolle einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kunst in den Medien. Schreiber berichtete von ihren Redaktionserfahrungen. “Wir wollen den Markt transparent machen”, beschrieb sie ihr Anliegen. Allerdings sieht sie eine Gefährdung des Journalismus durch den zusehends steigenden Druck auf ihre Redaktion Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Klaus Honnef konstatierte einen bedrohlichen Wandel der Kritik hin zur Verbreitung nackter, bedeutungsloser Zahlen – anstelle von Inhalten. Das einzige objektivierbare Kriterium an der Kunst sei ihr Preis.

Ebenso unterhaltsam wie intelligent fragte Hans-Joachim Müller, ob man die Kunstkritik amtlich schützen solle. Was zunächst zynisch klang, hat durchaus seine Berechtigung. Heute, so Müller, beschränke sich der Kunstjournalismus allzu oft auf die Nacherzählung von Erfolgsstorys und Künstler-Biografien. Der Kritiker, verwirrt von der Unüberschaubarkeit der ganz unterschiedlichen Kunstszenen, wisse bisweilen nicht mehr als der Laie und könne deshalb keine Richtschnur vorgeben. Müller appellierte an seine Kollegen, wieder genauer hinzuschauen: “Kritik hat mit Unterscheidenkönnen zu tun. Es geht um das Interesse an der Sache selbst”, so seine Überzeugung.

Zur diesjährigen Messe-Ausgabe wurde der erste art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe verliehen. Die Geehrten sind der Künstler Reto Boller (Jahrgang 1966) und die Galerie Mueller-Roth (Stuttgart). Der Künstler bot laut Auswahlgremium die beste One-Artist-Show. Angekauft wurden mit den 15 000 Euro zwei Werke aus der Schau. Sie dienen dem Aufbau der art KARLSRUHE-Collection.

Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, war denn rundum zufrieden: “Die art KARLSRUHE hat sich in kürzester Zeit ihren Platz im Kreis der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum erobert. Aber auch international ist sie zu einem Begriff und zu einer festen Adresse geworden.”

Hervorragende Voraussetzungen also fürs nächste Jahr, wenn die sechste art KARLSRUHE vom 5. bis 8. März 2009 ihre Tore öffnet.

KMK Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

Abt. Presse/Öffentlichkeitsarbeit

2.3.2008

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„Menschenbilder“ in der Städtischen Galerie [06.02.2008]

„Menschenbilder“ ist das Thema einer Führung am Sonntag, 10. Februar, um 15 Uhr in der Städtischen Galerie. Am Mittwoch, 13. Februar, um 18 Uhr findet wieder ein Kunstabend statt, an dem sich Führungen und Gespräche über Kunst mit Zeitzeugen abwechseln. Unter dem Leitmotiv „Kunstwelt im Seerosenteich“ werden Werke der Gegenwartskunst erläutert. Höhepunkte aus der Sammlung Garnatz zeigen Kunsthistoriker bei einem Galerie-Rundgang am Donnerstag, 14. Februar, von 12.15 bis 12.45 Uhr.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt
Pressedienst vom Mittwoch, 6. Februar 2008 Nummer 1

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