Karlsruhe siegte im Wettbewerb „Emissionsfreie Mobilität in Kommunen“ [16.03.2009]

„Die Image- und Informations- Kampagne unterstützt in idealer Weise unsere Rad-Aktivitäten“

Karlsruhe gehört zu den Siegerstädten im Wettbewerb des Bundesumweltministeriums zur emissionsfreien Mobilität. Karlsruhe konnte bei der Jury mit seinem überzeugenden Radförderkonzept und dessen konsequenter Umsetzung punkten. „Wir fühlen uns in unserem Weg bestätigt, den wir im Oktober 2005 mit Beschluss des Gemeinderats mit unserem 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs eingeschlagen haben“, freut sich Bürgermeister Michael Obert über die Auszeichnung. Alle vier siegreichen Städte – neben Karlsruhe noch Dortmund, Bamberg und Halle – haben eine Image- und Informations-Kampagne zur Förderung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs gewonnen, zu der das Ministerium insgesamt eine Millionen Euro beisteuert. Unter dem Motto „Kopf an: Motor aus. Für Null CO2 auf Kurzstrecken“ wird von April bis August in den vier Städten mit Großplakaten, Kino- und Radiospots sowie Veranstaltungen für den Rad- und Fußverkehr geworben. „Die Kampagne unterstützt in idealer Weise unsere Rad-Aktivitäten“, so Bürgermeister Obert, „wir werden aber auch Verbesserungen für Fußgänger im Auge behalten.“

Insgesamt 94 Städte hatten am Wettbewerb teilgenommen. Kriterien für die Wettbewerbs-Jury waren unter anderem die für 2009 geplanten aktuellen Maßnahmen zur Förderung emissionsfreier Mobilität. Hier hatte die Stadt unter anderem auf die Radroute von der Weststadt in die Innenstadt sowie die Stadtteilroute von Knielingen in die Innenstadt abgehoben, die 2009 fertig gestellt werden soll. Auch der ab Juni 2009 in der Herrenalber Straße auf rund zwei Kilometer geplante Test mit einem Radstreifen und die neue ebenerdige Fußgängerfurt in der Herrenalber Straße, die Bemühungen zur Vernetzung aller Rad-Akteure führten neben gezielten Veranstaltungen zum Thema Rad Karlsruhe auf das Siegertreppchen. Punkten konnte Karlsruhe zudem damit, dass sich das auch im Masterplan genannte Leitziel „Fahrradstadt Karlsruhe“ im „Rad-Budget“ des städtischen Haushalts niederschlägt. Aber auch der versuchsweise vom Durchgangsverkehr befreite Bahnhofplatz – geplant ab Juni 2009 – fand sich in der Karlsruher Bewerbungsmappe.

Sonder-Pressedienst vom Montag, 16. März 2009

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Wer von Karlsruhe in den Landkreis Karlsruhe zieht, darf Kennzeichen beibehalten [22.08.2008]

Der Geburtstag geht ab 1. September mit auf Reisen

Kreis Karlsruhe. Zum Kennzeichen ihres Autos haben viele Fahrer eine höchst innige Beziehung. Mal kündet es vom eigenen Geburtstag, mal wird in der Zahlenfolge der Hochzeitstag verewigt. Bei einem Umzug ist der Frust dann vorprogrammiert – denn das Wunschkennzeichen ging bisher nicht mit auf Reisen, sondern am neuen Wohnort erhielten die Autofahrer eine neues Nummernschild.

Wie das Amt für Straßenverkehr, Ordnung und Recht aktuell mitteilt, gilt ab dem 1. September 2008 nun bundesweit eine neue Regelung. Demnach können die Bundesländer entscheiden, ob künftig Autofahrer bei einem Umzug innerhalb des Bundeslandes ihre Kennzeichne mitnehmen dürfen. In Baden-Württemberg wird diese Regelung für die Zulassungsbezirke mit gleichem Unterscheidungskennzeichen wie FR, HD, HN, KA, PF und UL angewandt. So besteht nun ab dem kommenden Monat für die Fahrzeughalter bei Verlegung ihres Wohn- oder Firmensitzes vom Stadtkreis Karlsruhe in den Landkreis Karlsruhe oder auch umgekehrt die Möglichkeit, das bisherige KA-Kennzeichen am Fahrzeug weiterzuführen. Dies bedeutet, dass auf Antrag des Fahrzeughalters das bisherige Kennzeichen und somit die Kennzeichenschilder weiterhin verwendet werden können. Dies gilt auch für Fahrer, die vom Landkreis Karlsruhe kommend, die Stadt Karlsruhe als neuen Wohnort gewählt haben. Allerdings entfällt in derartigen Fällen nicht die Verpflichtung des Fahrzeughalters, sein Fahrzeug nach Umzug in Landkreis Karlsruhe bei der Zulassungsbehörde umzumelden.

Landkreis Karlsruhe

MEDIEN-INFORMATION Nr. 362 vom 22.08.2008

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Kreistagswahl 2009 [01.08.2008]

Landrat Dr. Schnaudigel: „Kreistagswahl 2009 wirft ihre Schatten voraus.“

Kreistag entschied einstimmig über die Wahlkreiseinteilung im Landkreis Karlsruhe

Kreis Karlsruhe. „Die Kreistagswahl 2009, die voraussichtlich am 7. Juni 2009 stattfinden wird“, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel in der Kreistagssitzung am vergangenen Donnerstag (24. Juli 2008) in Pfinztal, „wirft bereits ihre Schatten voraus“. Bereits jetzt entschieden die Kreisrätinnen und Kreisräte einstimmig über die Einteilung der Wahlkreise im Landkreis Karlsruhe. Danach werden die Städte und Gemeinden des Landkreises Karlsruhe , wie schon bei der Kreistagswahl 2004, in dreizehn Wahlkreise eingeteilt. In den Wahlkreises werden 76 Kreisrätinnen und Kreisräte direkt gewählt. Allerdings kann sich die Sitzzahl durch einen möglichen Verhältnisausgleich erhöhen. Die Wahlkreiseinteilung sieht wie folgt aus (in Klammern die Zahl der direkt zu vergebenden Mandate):

Wahlkreis I Bruchsal (8); Wahlkreis II Ettlingen (7); Wahlkreis III Bretten mit Gondelsheim (6); Wahlkreis IV Rheinstetten mit Malsch (6); Wahlkreis V Stutensee mit Weingarten (6); Wahlkreis VI Waghäusel mit Hambrücken (4); Wahlkreis VII Philippsburg mit Graben-Neudorf und Oberhausen-Rheinhausen (6); Wahlkreis VIII Eggenstein-Leopoldshafen mit Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim (6) ; Wahlkreis IX Östringen mit Bad Schönborn und Kronau (5); Wahlkreis X Ubstadt-Weiher mit Karlsdorf-Neuthard und Forst (5); Wahlkreis XI Kraichtal mit Kürnbach, Zaisenhausen, Sulzfeld und Oberderdingen (6); Wahlkreis XII Pfinztal mit Walzbachtal (5) und Wahlkreis XIII Karlsbad mit Marxzell und Waldbronn (6).

Ansprechpartner für weitere Informationen zur Kreistagswahl 2009 ist Ralf Stocker unter Tel. 0721/936-6364 .beim Kommunal- und Prüfungsamt im Landratsamt Karlsruhe.

Pressedienst Landratsamt Karlsruhe vom 01.08.2008

Medien-Info Nr. 336

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