Park Maxau nimmt Gestalt an: Planungsausschuss stimmt der Spielanlage und Planung für den Rheindamm zu [10.06.2010]

Maßnahmen im Stadtteilentwicklungsprozess Mühlburg vorgestellt

Der Park Maxau, zentraler Baustein im geplanten Landschaftspark Rhein, nimmt Formen an: Im nichtöffentlichen Teil stimmte der Planungsausschuss gestern (Mittwoch, 9. Juni) unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert dem Entwurf für die Mehrgenerationenspielanlage und der überarbeiteten Planung für den Rheindamm zu. Nach der grundsätzlichen Zustimmung des Gremiums stellt die Stadt die Konzeption nun der Bevölkerung im Rahmen der Bürgerbeteiligung am Freitag, 18. Juni, 18 Uhr, im Hofgut Maxau am Rhein vor.

Um den Blickbezug zum Rhein herzustellen, soll der am Fuße des Rheindammes verlaufende Geh- und Radweg beim Hofgut Maxau auf einer Länge von rund 30 Meter um etwa einen Meter angehoben werden. Ursprünglich war vorgesehen, den Damm hier etwas abzusenken, diese Überlegung war jedoch im Ausschuss auf Kritik gestoßen. Auf der Dammkrone zwischen den Maxauer Brücken und dem Rheinhafen verläuft ein Fußweg, der sich an mehreren Stellen zu kleinen Aufenthaltsbereichen aufweiten soll – etwa am Hofgut Maxau. Hier laden zudem zum Rhein hin Aussichtsterrassen zum Verweilen ein. Zwischen diesen und der im Hofgut geplanten Gastronomie spannt sich das Spielareal. Die ohnehin mit dem Hofgut verbundenen Themen wie Land- und Weidewirtschaft, Flusslandschaft und Naturschutz sollen die Inhalte der Spiellandschaft für Jung und Alt bestimmen. Verbindendes Element ist ein trockenes, kiesiges Bachbett, das an den ursprünglichen Verlauf des Rheines erinnern soll. Das Spielareal gliedert sich in Aktions- und Ruhezonen, die – unter der Devise „Erleben, Bewegen, Begegnen“ – einer differenzierten Nutzung durch die einzelnen Altersgruppen entgegen kommen. Für „Erleben“ stehen etwa Windspiel, Spielschiff oder Klangkissen, für „Bewegen“ eine betretbare Palisadenkaskade oder auch die bereits vorhandenen Spielelemente. Bei „Begegnen“ schlägt das Gartenbauamt beispielsweise Schwingformationen, Sitzkiesel und Sitzquader sowie Ruhezonen mit Holzpodesten vor.

Im Ausschuss informierte die Verwaltung zudem über den Sachstand bei weiteren Projekten des Landschaftsparks. So soll der noch fehlende Abschnitt des Radwegs von Knielingen zum Rhein am Pionierhafen ab September in Angriff genommen werden. Die Fertigstellung des gesamten Radwegs aus Mühlburg über die nördliche Uferstraße bis an den Rhein ist für Frühjahr 2011 geplant. Auch in Sachen Yachthafen tut sich etwas: Hier steht das Gartenbauamt im Dialog mit dem Motorbootclub Karlsruhe mit dem Ziel, das Yachthafenbecken neu zu ordnen. In der Abstimmung zwischen Verkehrsbetriebe Karlsruhe und der Deutschen Bahn ist zudem die Straßenbahnhaltestelle Maxau/Aussichtspunkt. Die naturschutzrechtlichen Entscheidungen zu den Vorhaben des Landschaftsparks werden von den Naturschutzbehörden beim Regierungspräsidium und bei der Stadt im Sommer/Herbst diesen Jahres erwartet. Noch beschließen müssen die Stadträtinnen und Stadträte, was zur Sanierung und Ertüchtigung des Gastronomiegebäudes auf dem Hofgut Maxau gemacht werden soll. Als Entscheidungsgrundlage lässt die Stadt derzeit von einem Architekturbüro ein tragfähiges Konzept erarbeiten.

Dass sich der Stadtteilprozess in Mühlburg entwickelt, machte die Verwaltung mit einem Sachstandsbericht deutlich, den der Planungsausschuss zur Kenntnis nahm. Der Förderrahmen für investive Maßnahmen liegt bei der bis 2015 laufenden Sanierung aktuell bei 3,6 Millionen Euro, wofür Städtebaufördermitteln von 2,2 Millionen Euro bereit stehen. Keine Einwände gab es im Ausschuss bei der vorgeschlagenen Reihenfolge für weiterer Maßnahmen, beginnend mit dem Fliederplatz und der Lameystraße in 2011, Teilen der Rheinstraße und Hardtstraße ab 2012 bis hin zum Lameyplatz und Entenfang.

Vorgestellt wurden im Ausschuss die Ergebnisse des Planungsworkshop Lameyplatz. Die Neugestaltung der eng beieinander liegenden Verkehrsknoten Lameyplatz und Entenfang, die mit der stark befahrenen Lameystraße und der parallel verlaufenden „kleinen“ Rheinstraße miteinander verbunden sind, hatte sich im Beteiligungsprozess zum Städtebauprogramm „Die Soziale Stadt“ als ein wichtiges Ziel herauskristallisiert. Viele Aspekte müssen hier unter einen Hut gebracht werden, weshalb das Stadtplanungsamt drei Stadtplanungsbüros beauftragt hatte, sich mit der komplexen Aufgabenstellung im Rahmen eines städtebaulichen Planungsworkshops auseinanderzusetzen. Für Teilabschnitte wird nun eine aus einzelnen Maßnahmen bestehende Rahmenplanung entwickelt. Ziel ist, neben gestalterischen Maßnahmen eine Aufwertung durch eine bessere Aufteilung der zur Verfügung stehenden Flächen zu erreichen. Die vorgestellten Teilmaßnahmen für die Lameystraße, die westliche Rheinstraße und die „kleine“ Rheinstraße sollen ab 2011/2012 schrittweise umgesetzt werden. Die westliche Rheinstraße bekommt in jede Richtung einen separaten Fahrradschutzstreifen und auf der Westseite eine Baumreihe. Die Breite der Lameystraße wird verringert, auf der Ostseite soll auch sie einen Radschutzstreifen erhalten, auf der Westseite sollen Bäume gepflanzt werden. In der „kleinen“ Rheinstraße möchte man den Charakter als Geschäftsstraße hervorheben. Die Parkplätze zwischen Lameyplatz und Hardtstraße sollen an die Gebäude heranrücken, bis zum Entenfang sollen sich Parkplätze und Baumreihen abwechseln.

Mit vertiefenden Planungen zum Lameyplatz und Entenfang möchte die Stadt zwei am Planungsworkshop teilnehmende Büros beauftragen, die jeweils die überzeugendsten Entwurfsansätze entwickelt haben. Auf dem Lameyplatz sollen die Verkehrsflächen gebündelt werden, so frei werdende Flächen könnten der Platzgestaltung mit Bäumen und Sitzmöglichkeiten zugute kommen. Für den Entenfang gibt es aus der Planungswerkstadt die Idee, diesen zu einem „Mühlburger Platz“ umzubauen, einem barrierefreien ÖPNV-Terminal. Überspannt mit einem „Baldachin“ würde der Entenfang als Mühlburger Zentrum aufgewertet und zu einem markanten Stadtteileingang werden.

Pressedienst vom Donnerstag, 10. Juni 2010
Nummer 9

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Schadstoffsammler beginnen ihre Tournee für 2008 [25.02.2008]

Achtung, bitte die geänderten Zeiten beachten!

Anfang März sechs Ziele zwischen Mühlburg, Neureut und Wolfartsweier

Das Amt für Abfallwirtschaft beginnt in den ersten Märztagen für 2008 mit seinen Schadstofftouren durch Karlsruhe. Am Samstag, 1. März, kommen die Schadstoffsammler nach Mühlburg und in die Waldstadt. Zunächst stehen sie zwischen 9 Uhr und 10 Uhr vor der Post am Entenfang, dann von 11 Uhr bis 12 Uhr auf dem P&R-Parkplatz in der Straße Am Sportpark. Am Dienstag, 4. März, steuert das Schadstoffmobil zuerst den Wolfartsweierer Parkplatz am Freibad in der Schlossbergstraße an. Die Experten nehmen dort von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr Farbreste, alte Reinigungsmittel und andere Schadstoffe aus Haushalten und Hobbywerkstätten an. Nächster Standort ist von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr der Werderplatz in der Südstadt. Neureut und die Oststadt sind Ziele am Donnerstag, 6. März. Zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr wartet das Schadstoffmobil auf dem Gottesauer Platz und von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Neureuter Festplatz auf schädliche Haushaltsabfälle.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Montag, 25. Februar 2008 Nummer 5

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Projekt „Soziale Stadt Mühlburg“ [08.02.2008]

Ausstellung zeigt Geschichte des Stadtteils

Zum Beginn des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt Mühlburg“ thematisiert eine Ausstellung die Entstehungsgeschichte des Stadtteils und seine Entwicklung. Außerdem werden die Rahmenbedingungen erläutert, die zur Festlegung des Sanierungsgebiets geführt haben. Die Ausstellung im Foyer der Volksbank am Entenfang in Mühlburg ist von Dienstag, 19. Februar, bis Freitag, 29. Februar, montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Gemeinderat hatte im Mai 2007 die Sanierung für Mühlburg beschlossen, um mit städtebaulichen und sozialen Maßnahmen eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Die Bürgerinnen und Bürger oder auch die Geschäftsleute sind eingeladen, in verschiedenen Projekten ihre Ideen mit einzubringen.

Stadt Karlsruhe – Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Freitag, 8. Februar 2008 Nummer 5

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