Gartenbauamt pflanzte in der vergangenen Saison 1 100 Bäume [20.04.2009]

Bei Neupflanzungen liegt die Linde vor dem Ahorn

Nach der langen und für Karlsruher Verhältnisse ungewöhnlichen Winterzeit ist nun endlich der Frühling ausgebrochen. Neben der Blüte der Zwiebelpflanzen ist insbesondere das frische Grün der Bäume im Austrieb ein wichtiges Indiz für das Ende des Winters. Noch kann man die Zeit teilweise ohne das Laub der Bäume genießen, da die Sonne durch diese hindurch scheint. Bald aber werden sich die Menschen über die komplett belaubten Bäume und ihren Schatten freuen und über das angenehme Mikroklima, das sich unter den Bäumen einstellt.

Leider musste das Gartenbauamt in der letzten Winterperiode zahlreiche Bäume fällen lassen, da diese nicht mehr ausreichend standsicher waren. Als Ausgleich wurden von Oktober bis Ende März wieder 1 100 neue Bäume gepflanzt. Das sind 220 mehr als in der Vorperiode. Da die beste Pflanzzeit der Herbst ist, wurde versucht, die meisten Pflanzaktivitäten in diesen Zeitraum zu legen. 903 Bäume konnten bereits im Herbst gepflanzt werden, die restlichen 197 Exemplare dann in diesem Frühjahr.

735 Bäume wurden im Zusammenhang mit Neubaumaßnahmen gepflanzt, zum Beispiel im Bereich der Konversionsfläche in Knielingen. Als Ausgleich für die zahlreichen Rodungen wurden 365 Bäume gepflanzt, was im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung von mehr als 50 Prozent ausmacht. Hauptbaumart bei den Neupflanzungen ist die Linde mit 333 Exemplaren, gefolgt von den Ahornbäumen mit 188 Stück. Die heimische Vogelkirsche, sei es als Wildform oder in der gefüllt blühenden Variante, sowie weitere Kirsch-Sorten stehen mit 126 Exemplaren an dritter Stelle der Statistik.

In Knielingen wurden neben 24 Platanen im Bereich der zentralen Erschließungsstraße im Konversionsgebiet auch 96 Linden gepflanzt. Diese begleiten als markante Baumpflanzung den neuen Grünzug, der das künftige Wohngebiet auflockert. Mit der Neubaumaßnahme der Querspange zur B 36 wurden in Neureut neben 13 Stieleichen und 58 Linden noch 27 Walnussbäume, neun Birnbäume und acht Apfelbäume gepflanzt. 66 Baumhaseln in der Albert-Einstein-Straße in Wolfartsweier stellen den Ersatz für die Ahornbäume dar, die dort wegen ihrer Schäden keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr hatten. Damit ist die Erneuerung des Baumbestandes in diesem Bereich abgeschlossen. Auch entlang der Ettlinger Allee/Herrenalber Straße mussten schadhafte Ahornbäume gefällt werden, die dort mit der gleichen Baumart ersetzt wurden.

In Hohenwettersbach musste die Pappelallee beim Thomashof in Teilen erneuert werden. Wegen der Kurzlebigkeit der Säulenpappeln auf dem dortigen Standort wurde im Rahmen der Neupflanzung stattdessen die Linde als Baumart gewählt mit dem Ziel, dort eine für lange Jahre raumwirksame und prägende Allee zu entwickeln.

Damit die Neupflanzungen gut gedeihen, ist jetzt ein intensives Bewässern der Bäume notwendig. Nur so können die jungen Bäume die trockenen Wetterlagen gut überstehen und sich später zu Großbäumen entwickeln.

Pressedienst der Stadt Karlsruhe vom 17. April 2009, Nummer 7

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Gartenbauamt pflanzte zwischen Oktober und Ende März 880 neue Bäume [21.05.2008]

Ergänzung für das Stadtgrün

In der Natur grünt und blüht es, auch spät austreibende Bäume wie der Blauglockenbaum oder die Platane sind „in die Gänge gekommen“. Zeit für das Gartenbauamt, Bilanz zu ziehen. Fürs Stadtgrün haben die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner in der vergangenen Pflanzperiode insgesamt 880 neue Bäume gepflanzt. Zwischen Oktober und Ende März wurden exakt 666 Bäume an neuen Standorten gepflanzt, 214 Exemplare stellen dagegen Nachpflanzungen für entfallene Bäume dar.

Besonders häufig wurden mit 171 Exemplaren Ahornbäume in verschiedenen Arten gepflanzt, es folgen die Linden (107 Stück), die Baumhaseln (101 Stück), die Eschen (67 Stück), die Kirschen in verschieden Arten (62 Stück), die Eichen (51 Stück), die Platanen (50 Stück), die Kastanien (40 Stück), die Amberbäume (40 Stück) und die Birnen (39 Stück). Im Norden und Westen Karlsruhes, in den so genannten Konversionsgebieten, war das Gartenbauamt häufig für neue Bäumchen am Pflanzloch buddeln. So wurden in den neuen Wohnsiedlungen in Knielingen 28 Platanen entlang der zentralen Erschließungsstraße gepflanzt. Auch in Neureut und Kirchfeld-Nord zieren nun zahlreiche Pflanzen die neuen Straßen. Und die weiter ausgebaute Kastanienallee in Daxlanden erhielt weitere zwölf Kastanienbäume.

In Wolfartsweier wachsen nun im Wohngebiet am Zündhütle 60 Baumhaseln – sie ersetzen die Ahornbäume in der Albert-Einstein-Straße, die im vergangenen Herbst wegen ihres sehr schlechten Zustandes gefällt werden mussten. In der Günther-Klotz-Anlage erfreuen zwölf Tulpenbäume an der Junker-und-Ruh-Brücke die Erholungssuchenden.

Die jungen Bäume muss das Gartenbauamt intensiv bewässern, damit diese auch trockene Wetterlagen gut überstehen. Schließlich sollen sie sich zu stattlichen Bäumen entwickeln, um Schatten zu spenden und zur Verbesserung des Mikroklimas beizutragen.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Mittwoch, 21. Mai 2008 Nummer 9

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Vortrag über seltene Pflanzen und Tiere in Elsass und Vogesen [04.03.2008]

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 29. Deutschen Naturschutztag lädt der Naturschutzbund am Dienstag, 11. März, um 20 Uhr zu einem naturkundlichen Vortrag in den Hörsaal des Naturkundemuseums ein. Dabei stellt Dr. Heiko Bellmann das Elsass und die Vogesen als Heimat seltener Tiere vor.

Stadt Karlsruhe

Presse- und Informationsamt

Pressedienst vom Dienstag, 4. März 2008 Nummer 4

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